[Blogtour] JK Bloom - Pathogen: Reines Blut #Tag2

Liebe Leser,

gestern ist die Blogtour zu Pathogen - Reines Blut von JK Bloom bei Jojos Fangirl Blog gestartet wo euch das Buch vorgestellt wurde. Heute ist sie bei mir zu Gast und ich bringe euch die Protagonisten näher. Morgen könnt ihr dann bei Charleens Traumbibliothek im Autoreninterview stöbern

 


Nevina und Younes sind die beiden Hauptprotagonisten im Buch. Aber die anderen Figuren sind genauso wichtig für die Story.

 

Nevina Diamond:

Nevina ist sehr mutig und ihr starker Willen macht sie zu einem besonderen Charakter in diesem Buch. Sie zeigt keine Ängste und Furcht, wenn es um das Leben ihrer Freunde geht. Obwohl sie ein Metal-Toxin-Patient ist scheut sie vor nichts zurück – egal wie gefährlich die Mission auch sein mag.

Aber sie kann auch Schwäche zeigen, wenn sie merkt, dass selbst ihre Worte hier nicht weiterkommen, kommt sie nur schwer mit ihrem Verlust klar.

Trotz der grauenvollen Lage in Pandora kämpft sie gegen die versuchte Machtergreifung einer Firma an (PMC) und geht dabei mit Younes auf eine gefährliche Mission.

 

Younes Jewel:

Younes ist Chef einer Firma, die Pharmaprodukte herstellt. Mit seinem Bruder sitzen sie ganz weit oben an der Spitze und versorgen die Infizierten mit Metal-Toxin-Medikamenten. Doch durch einen hinterlistigen Plan wurde er hintergangen und plötzlich wird ihm die komplette Regierung auf den Hals gehetzt. Als er fliehen kann, trifft er zum ersten Mal auf Nevina, die ebenfalls flüchtet, da sie sich einer Aufforderung der Regierung widersetze.

Als diese langsam den Hintergrund und die Machenschaften der PMC verstehen, ist es längst nicht die ganze Wahrheit. Hinter Metal Toxin scheint mehr zu stecken, als die Stadt Pandora anfangs geglaubt hat.

 

Tom:

Witzig, locker und ziemlich genial. Tom ist das Genie in diesem Buch, das ziemlich gut über illegalen Waffenbau und Hackertricks draufhat. Er hilft Nevina und Younes dabei ihre Mission zu vollenden und waffnet sie mit seiner besten Technik aus.

Doch auch Tom hängt mit dem Schicksal der beiden zusammen.

 

Lennard:

Ein reicher Kaufmann/Geschäftsmann, den man besser nicht unterschätzen sollte. Wenn sie jemand mit Politik und der Wirtschaft auskennt, dann ist es Lennard. Er lebt mit seinem Sohn in einem Anwesen und ist ein guter Freund von Younes. Als dieser gefangen genommen wird, nimmt er Nevina bei sich auf und sie schmieden zusammen einen Plan, um Younes zu retten.

Er bleibt bis zum Schluss an ihrer Seite.

 

Henry:

Henry ist Lennards Sohn und spielt genau wie sein Vater erst in der Mitte des Buches eine größere Rolle. Allerdings verbirgt sich hinter dem gut aussehenden Mann ein Cyborg. Für alle, die den Begriff noch nicht kennen: Cyborgs sind Wesen, die halb Maschine, bzw. „künstlich“ sind und halb Mensch. Aufgrund eines Geburtsfehlers hatten die Ärzte keine andere Wahl und musste Henry zum Teil eine Metallplatte einbauen, damit er weiterleben kann.

(c) JK Bloom

 


Nun habe ich noch etwas Besonderes für euch: einen Leseausschnitt aus dem Buch. Teil 1 konntet ihr gestern auf dem Blog von Jo, Little Book Obsession lesen.

Leseausschnitt Teil 2

 

»Bitte einsteigen«, fordert Jeremy uns auf und ich lasse Nevina zuerst in den Fahrstuhl steigen. Sie weiß, was wir gleich tun werden und wie es aussieht, wird unser Überraschungsangriff siegen, weil Jeremy nicht damit rechnet, dass ich ihm in den Rücken falle.

Als die Türen zufallen drückt eine der Ärztinnen auf den Knopf für Eben -5. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass wir jemals das Untergeschoss verlassen haben. Bisher sind alle Patienten des Typ As mit interessanten Werten auf Station -6 gekommen. Die ganze Sache kommt mir arg seltsam vor.

»Wohin fahren wir?«, frage ich Jeremy und dieser beginnt ein gehässiges Grinsen aufzusetzen.

»Hältst du mich tatsächlich für dumm, Younes?« Nein, er kann uns nicht gehört haben. Wir haben unser Schauspiel beinahe perfektioniert gehabt. Woher will er wissen, dass wir ihn hintergehen wollen? Ist unsere Maske tatsächlich gefallen? »Es war eine unüberlegte Idee mein Arbeitszimmer zu benutzen, da ich eine versteckte Kamera am Schreibtisch eingebaut habe. Euer Plan wäre bestimmt nicht aufgefallen, wenn ihr euch woanders unterhalten hättet. Meine Männer sind gerade dabei das komplette Dach abzuriegeln und kein Skyschiff landen zu lassen. Wer auch immer dort ankommt, wird von meiner Bombe überrascht werden.« Wenn er nicht weiß, wer dort landet, muss seine Kamera nicht fähig dazu gewesen sein, Stimmen aufzunehmen.

»Du willst sie in die Luft jagen? Bist du überhaupt dazu berechtigt?«, kreischt Nevina neben mir und will gerade auf ihn losgehen, als ich meinen Arm vor sie halte und den Kopf schüttle.

»Du lässt also dein eigenes Arbeitszimmer überwachen?«, fauche ich und schlage wütend gegen die Fahrstuhlwand, da ich mich für meine Dummheit selbst rügen könnte. Ich bin in solcher Rage, dass ich ihn am Kragen packe und gegen die Fahrstuhlwand drücke. Die Ärztinnen wollten einschreiten, doch im selben Moment hält Nevina ihnen eine Spritze mit roter Flüssigkeit entgegen. Ist das ihr eigenes Blut?

»Keinen Schritt weiter oder Sie werden auf der Stelle sterben«, droht sie ihnen. Metal Toxin ist sofort tödlich, wenn es in die Blutbahn eines gesunden Menschen gerät. Anstecken kann man sich ja nur durch die Luft.

»Es ist zu spät, Younes. Alle wollen dein Blut und nichts wird sie daran hindern es zu bekommen. Du spielst hier mit tausenden von Menschenleben, indem du egoistisch genug bist, dein eigenes zu retten.«

»Halte den Mund, Jeremy!«, keife ich trocken und trete ihm mit Wucht in den Magen, danach verpasse ich ihm einen so gezielten Schlag aufs Kinn, dass er bewusstlos zu Boden fällt. Ich schüttle meine Faust, als ich merke, dass der Stoß mir ebenso Schmerzen bereitet hat.

Die Ärztinnen drücken sich winselnd und ängstlich in die freie Fahrstuhlecke. Nevina hält ihnen immer noch die Spritze vor die Nase. »Was machen wir mit ihnen, Younes?«

Ich blicke nach unten zum bewusstlosen Anwalt und überlege wie wir weiter vorgehen sollen. Wir haben gerade Ebene -6 erreicht und bevor der Aufzug weiterfährt, drücke ich schnell auf die vorletzte Taste. Die Türen öffnen sich. »Jeremy ist nicht blöd. Oben stehen Wachen, die mit scharfen Gewehren nur darauf warten, dass wir ins Fettnäpfchen treten. Lass die Ärztinnen im Fahrstuhl zurück.«

Nevina nickt gehorchend und wir steigen aus. Ich sehe noch zu, wie die Ärztinnen sich zu Jeremy hinunterbeugen, um ihm zu helfen. Lange wird er nicht bewusstlos bleiben, höchstens zehn Minuten. Als der Fahrstuhl weiterfährt, nehme ich sie an der Hand und gemeinsam laufen wir durch die Gänge.

»Ist niemand hier?«

»Nein, nur morgens kontrollieren ein paar Ärzte den Status der Typ A Patienten. Schau besser nicht in die kleinen Fenster an den Türen hinein. Sie hängen dort wie aufgehängtes Vieh zum Ausbluten.«

Sie gehorcht mir und klammert sich nur noch enger an mich, sodass sie das Grauen auch nicht aus dem Augenwinkel sehen kann.

Die Flure sind meistens leer. Ab und zu müssen wir stehen bleiben, da ein Arzt gerade auf der anderen Seite des Parallelflures entlangläuft. Ich erinnere mich, dass man nur auf Ebene -6 zu den anderen oberen Etagen gelangen kann.

»Irgendwo muss sich eine Treppe befinden, falls ein Notfall eintritt«, rätsle ich und wir kommen am Ende der Etage an. Keine Treppe. Ich schaue über meine Schulter, als befürchte ich, dass die Soldaten bereits zu sehen sind.

»Was machen wir jetzt, Younes?«, fragt Nevina panisch und dreht sich einmal um ihre eigene Achse. Wir sind in einer Sackgasse gelandet. Nur mit dem Fahrstuhl kann man nach unten oder oben fahren, aber was ist, wenn dieser mal ausfällt. Es muss doch einen Ersatz geben.

»Hier muss es eine Treppe geben, Nevina. Es gibt immer einen Notausgang.« Wir halten die Augen nach Hinweisen offen und entdecken tatsächlich ein grünes Schild auf dem ein gezeichnetes Männchen einer Tür folgt. Das Symbol für einen Notausgang.

Wir gehen nicht mehr, sondern wir laufen. Die Soldaten können jeden Moment auf dem Weg zu uns sein und wenn wir nicht schnell genug sind, warten sie vielleicht sogar bereits im -5. Stockwerk auf uns.

Ich lasse mich gegen die schwere Eisentür fallen und wir befinden uns im gesuchten Treppenhaus. Mit großen Schritten überspringen wir die Stufen und landen endlich in der Etage mit dem zweiten Fahrstuhl. Es befinden sich keine Soldaten vor Ort, sodass die Chance auf eine Flucht weiterhin besteht.

Der nächste Fahrstuhl ist zum Glück nur ein paar Schritte von uns entfernt und ich drücke hektisch auf den Knopf. Er fährt vom obersten Stockwerk zu uns hinunter. Die anderen Aufzüge sind nicht schneller und gerade in Benutzung.

Nevina keucht neben mir und umklammert nervös meinen Arm. Sie hat Angst, was in unserer Situation auch gerechtfertigt ist. Wir beide versuchen bloß unser Leben zu schützen und die Regierung hat nun genug Blut entnommen, sodass Nevinas Spekulation über das Heilmittel ebenfalls stimmen kann. Weshalb müssen sie mir unbedingt alles nehmen und was machen sie, wenn die Menge nicht ausreicht, sie aber keinen Spender mehr besitzen, da sie ihn getötet haben? Vielleicht war es auch einfach nur Jeremys Plan, eine Plage, wie mich loszuwerden.

»Mach schon!«, quengelt Nevina angespannt und drückt wiederholt auf den Knopf.

Als der Aufzug sich öffnet, sind wir zum Glück allein. Beim Einsteigen hoffe ich, dass den Champons nichts passiert ist und sie nicht aufgeflogen sind. Sie dürfen nicht landen, nicht bevor wir die Bombe entschärft haben.

Ich drücke die oberste Etage an und hoffe, dass niemand einsteigen will. Es ist bereits spät in der Nacht und die meisten PMC-Mitglieder sind längst zu Hause. Die Chance, dass jemand noch auf eine andere Etage umsteigen will, ist gering.

Nevina nimmt meine Hand, als wir stillschweigend im Fahrstuhl stehen. Ich höre das Summen der Magnete, die den Aufzug hochfahren. Die ganze Zeit habe ich nur mein Herz klopfen gehört und das Blut, das in meinen Ohren rauschte, doch jetzt ist es so unfassbar leise, dass es mir eine Gänsehaut bereitet.

»Wenn wir … wenn wir es nicht schaffen, dann … dann werden sie dich trotzdem an die Geräte schließen, Younes. Sie werden dich bis auf den letzten Tropfen ausleeren und die Regierung wird dem zustimmen. Du wirst niemanden an deiner Seite haben, der für dein Recht spricht.« Sie schnaubt herablassend. »Selbst dein eigener Anwalt nicht.«

»Ich weiß«, hauche ich leise und merke wie ausgedörrt meine Kehle ist.. Ich sehe zu meinen Händen und merke, dass das Blut sich langsam wieder vermehrt. Mein Anblick ist wenigstens jetzt nicht mehr so grauenhaft wie vor einer halben Stunde.

Nevina beginnt neben mir zu schluchzen und ich schlinge meine Arme um sie. »Ich will nicht, dass sie dir das antun. Das ist nicht fair. Du bist doch kein Tier«, weint sie, den Kopf an meine Brust gedrückt.

Sie ist vollkommen mit den Nerven am Ende. Ihr kompletter Körper zittert und ihre Haut fühlt sich kalt an. Wie lange ist sie schon auf den Beinen? Was muss sie für Ängste erlitten haben, als sie auf die Idee kam in die PMC einzubrechen?

»Wir sind gleich da. Es ist nicht mehr weit und dann können wir aus der PMC fliehen. Ich werde hier nicht ohne dich weggehen, in Ordnung?«

Sie nickt und wischt sich die Tränen von der Wange. Ich lege meine Hände an ihre Kieferknochen und ziehe sie zu mir. Sanft drücke ich meine Lippen auf ihre und versuche ihr damit ein wenig Sicherheit zu geben. Keiner zwingt mich mehr dazu ins Untergeschoss zu gehen, damit sie mich weiterhin ausbluten lassen. Sie haben was sie wollten und mehr werden sie nicht bekommen. Wenn ihnen das Blut nicht reicht, werden sie einen anderen Weg finden müssen das Heilmittel zu fertigen.

»Und dein Bruder?«, fragt Nevina mich.

»Er hat sich von Jeremy blenden lassen. In seinen Augen habe ich gesehen wie besessen er vom Heilmittel gewesen ist. Alle wollen ein schnelles Ende finden und ihnen ist mittlerweile egal wen sie dafür opfern.«

»Sie werden uns weiter jagen, Younes. Wir müssen einen Weg finden uns zu verstecken.«

Ihre grünen Augen schauen mich bittend an. Sie will Gewissheit und ich kann ihr noch nicht sagen, wie mein Plan nach der ganzen Flucht aussehen wird. Natürlich wird die Regierung und die PMC nicht aufhören mich zu jagen, aber vorerst müssen wir es überhaupt schaffen zu entkommen.

»Wie sagen wir den anderen Bescheid, dass sie nicht landen dürfen?« Ich taste meine Hosentasche ab, ob ich eventuell einen Stift oder ein Stück Papier mitgehen gelassen habe. Allerdings liegen alle Sachen noch in Jeremys Arbeitszimmer.

»Younes, ich könnte mit der Spritze etwas auf den Boden schreiben.« Ich ziehe zwar misstrauisch die Augenbrauen zusammen, doch die Idee könnte klappen.

Bevor der Aufzug die oberste Etage erreicht, beginnt Nevina auf den beigefarbenen Fliesen mit ihrem eigenen Blut zu schreiben. Die Rinnsale bleiben nicht in ihrer Form und verlaufen durch die ruckartigen Bewegungen des Fahrstuhls. Allerdings schreibt sie absichtlich groß, sodass die Buchstaben gut zu lesen sind. Sie erhebt sich vom Boden, als sie mit ihrem Werk fertig ist.

»Ihr dürft nicht landen!«, zitiere ich ihr Geschriebenes.

»Ich hoffe, dass Tyler meine Nachricht empfängt und er Lennard noch rechtzeitig Bescheid geben kann«, sagt sie, währenddessen sie ihr Werk betrachtet.

Schließlich bleibt der Fahrstuhl stehen und wir schauen uns mit Angst in den Augen an. »Wir sind da.«

Ich nehme Nevinas Hand und wir warten bis die Fahrstuhltüren aufgehen. Eine Böe fliegt zu uns hinein und über unseren Köpfen sehen wir den freien Himmel. Bevor die Türen wieder zugehen, schleichen wir langsam nach draußen und sehen uns um. Es ist viel zu still für eine Landestation.

»Younes, vielleicht hat Jeremy uns ja auch nur belogen, um uns hierherzulocken.« Ich halte kurz inne, denn das was Nevina gerade in erwähnt hat, ist gar nicht mal so abwegig. Jeremy ist ein perfekter Schauspieler und Lügner, wenn es um die Macht geht.

»Das werden wir gleich herausfinden«, flüstere ich zu ihr und schaue in den dunklen Himmel, wo ich noch kein Skyschiff entdecken kann. Sind wir zu früh dran? Hat Jeremy bereits dafür gesorgt, dass sie nicht ankommen? Aber er weiß ja noch nicht einmal, wer uns eigentlich hilft. Er kann unmöglich wissen, dass die Champons dahinterstecken.

»Sieh mal«, meldet sich Nevina und zeigt auf einen erhöhten Block. Eine weitere Ebene, einschließlich des Aufzugs bildet den Landeplatz für die Skyschiffe. Er nimmt die halbe Fläche des gesamten Gebäudes ein. Als wir noch ein wenig mehr zurückgehen, können wir die Station sehen, in der die Skyschiffe, die fliegen und landen aufgezeichnet werden, eine Art Miniflughafen.

»Komm, das sehen wir uns mal aus der Nähe an«, animiere ich sie und wir schleichen in geduckter Haltung an den Wänden vorbei, bis wir eine breite Treppe finden, die auf die erhöhte Ebene führt. Oben am Geländer stehen mehrere Soldaten, die Wache halten. Aber wir müssen die Bombe entfernen, – falls es sie überhaupt gibt – bevor das ganze Dach in die Luft gesprengt wird. Erst da wird mir klar, dass Jeremy keine Skrupel davor hat seine eigenen Leute und sein Gebäude in die Luft zu jagen. Will er so sehr mein Blut?

»An denen kommen wir nicht vorbei«, bemerkt Nevina schnell und schaut in den Himmel, als ob sie irgendwo in der Ferne etwas gesehen hätte. Sie hofft wahrscheinlich ebenfalls auf die Rettung von Lennard.

Als ich mich wieder zur Treppe drehe, ertönen plötzlich Schüsse und die Soldaten an der oberen Treppe fallen leblos zu Boden. Danach höre ich das Rattern eines Maschinengewehrs und das Treffen eines Körpers mit Laserschüssen. Irgendjemand greift die PMC an.

»Von wo kommt das?«, fragt Nevina panisch und duckt sich wie eine lauernde Katze hinter mir.

»Ich weiß es nicht, aber ich will mich nicht mitten ins Gefecht werfen«, entscheide ich mich für die sichere Variante. Aus dem Versteck kann ich besser beobachten, welche zwei Parteien hier miteinander kämpfen. Ich selbst bin noch nie bei einer Schießerei dabei gewesen, aber dass die Schüsse selbst aus dieser weiten Entfernung so laut sein können, ist mir nie bewusst gewesen.

Plötzlich erkenne ich weißblondes Haar aus der Ferne und die Schüssen haben von einer Sekunde zur anderen gestoppt. Stille herrscht auf dem Dach und eine Frau in einem schwarzen Kampfanzug steigt mit mehreren unbekannten, bewaffneten Männern die Stufen hinab. In ihrer Hand hält sie eine Laser-Maschinenpistole. Sie muss diejenige gewesen sein, die die meisten Männer der PMC getötet hat. Was ist das für eine knallharte Frau? Gehört sie zum Geheimdienst? Von der Regierung würde niemand auf die PMC schießen. Mit wem haben wir es also zu tun?

Mein Herz klopft so laut, dass ich sogar das Blut in meinem Kopf pulsieren spüre. Die Frau bleibt mitten auf der Fläche stehen, als würde sie jemanden suchen. Schließlich beginnt sie laut zu rufen: »Mein Name ist Annica Regia Cole. Ich bin keine Bürgerin der Stadt Pandora.« Sie macht eine Pause und schaut sich erneut um. Wenn sie keine Bewohnerin unserer Heimat ist, dann kann sie nur eine Soldatin des Auslandes sein. »Ich bin hier, weil ich einen Mann suche, der angeblich die Lösung für ein Heilmittel ist.«

(c) JK Bloom

 


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Wärt ihr so wie Nevina und würdet kämpfen oder nicht?

Gewinne:
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Teilnahmebedingungen:
1. Teilnahme ab 18 Jahren oder mit schriftlicher Einverständniserklärung der Eltern
2. Versand der Gewinne erfolgt ausschließlich nach Deutschland, Österreich und die Schweiz.
3. Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Gewinne möglich.
5. Der/Die Gewinner sind im Falle eines Gewinns mit namentlicher Nennung auf teilnehmenden Blogs einverstanden.

 

Eure Lissianna <3

 

Blogtourfahrplan:

15.01. Buchvorstellung + 1. Teil des Leseausschnitts - Jojos Fangirl Blog

16.01. Charaktervorstellung + 2. Teil des Leseausschnitts - hier bei mir

17.01.  Autoreninterview - Charleens Traumbibliothek

18.01. Thema Zukunft - LeseSüchtig

19.01. Pharmaindustrie - Bücherfunke

20.01. Metal Toxin - Tausend Leben

21.01.  Protainterview - Beckys World of Books

22.01 - Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs



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Kommentare: 12
  • #1

    Liljanas (Samstag, 16 Januar 2016 10:44)

    Hallo,

    ich denke, ich wäre eher Typ Nevina, starken Willen und mutig, auch wenn ich mir selbst vor Angst fast die Zunge abbeißen würde.

  • #2

    Yvonne Hantschel (Samstag, 16 Januar 2016 11:08)

    Hallo, ich würde wohl auch kämpfen. Angst hin oder her.
    Ein sehr interessantes Buch, ich verfolge mal die weitere Tour.
    LG Yvonne

  • #3

    Andrea Wildfang (Samstag, 16 Januar 2016 13:05)

    Huhu,

    ja, ich würde definitiv kämpfen und bin ihr glaub schon sehr ähnlich.

    In jedem Fall mag ich starke Protagonisten und weiß deshalb nun definitiv, dass ich das Buch lesen muss :)

    Liebe Grüße

    Andrea
    alwaysbewildatheart[at]gmail.com

  • #4

    Angel1607 (Samstag, 16 Januar 2016 13:59)

    Hi,
    ich denke, ich wäre auch eher eine Kämpfernatur! Wenn es um das Leben eines Menschen, der mir wichtig ist, geht bzw. um mein eigenes, da würde ich bis aufs Blut kämpfen ;-)

    Lg
    Gaby

  • #5

    Katja (Samstag, 16 Januar 2016 14:14)

    Hallo und vielen Dank für diesen schönen Blogtourbeitrag!

    Ich denke, ich bin auch eher kämpferisch als ängstlich und würde daher auch kämpfen.

    Liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

  • #6

    Monja Freeman (Samstag, 16 Januar 2016 14:56)

    Huhu!
    Na ich bin eine Kämpfernatur, da erübrigt sich diese Frage!!!! :)
    Viele liebe grüße
    Monja
    Nefertari191174@web.de

  • #7

    Jeannine M. (Samstag, 16 Januar 2016)

    Hallo.
    Eine interessante Frage. Ich würde kämpfen, denn man sollte es nicht zu lassen, dass etwas "Böses" mehr Einfluss gewinnt. :D

    Liebe Grüße Jeannine M.

    m.jeannine18@web.de

  • #8

    Julia (Sonntag, 17 Januar 2016 12:39)

    Hallo du liebe :)
    Ja ich glaube ich würde auf jeden Fall kämpfen. Vielleicht wäre ich nicht so mutig und bräuchte Hilfe, aber ich würde es auf jeden Fall versuchen!

  • #9

    Lizzy (Sonntag, 17 Januar 2016 12:50)

    Hi Lissianna :)

    Super Charaktervorstellung, würde ich auch so unterschreiben, denn ich finde, du hast die Charakter in ihrem Kern getroffen mit allem, was sie so ausmacht!

    Der Textausschnitt ist ein besonderer Happen gewesen, besonders für jene, die das Buch noch nicht kennen :)
    Gerade die Stelle fand ich interessant, weil sich da noch eine dritte Partei einmischt :D

    Liebste Grüße,
    deine Blogtourkollegin Lizzy :)

  • #10

    sunflowrina (Sonntag, 17 Januar 2016)

    Hallo,
    oh ja, ich würde kämpfen! Denn was gibt es wichtigeres als drum zu kämpfen das man Leben darf.

    Liebe Grüße
    Yasmin

  • #11

    SaBine K. (Mittwoch, 20 Januar 2016 14:09)

    Hallo,

    ich würde auch kämpfen und versuchen meine Angst zu überwinden.

    LG
    SaBine

  • #12

    Jens "Der Lesefuchs" (Donnerstag, 21 Januar 2016 10:46)

    Hallo Lisianna,
    vielen Dank für die tolle Beschreibung der Protagonisten und natürlich auch des Leseausschnitts. :-) Da ich das Buch bislang noch nicht kenne, war ich gefesselt und begeistert.

    Ich wäre hin und her gerissen, würde aber letztlich kämpfen und alles versuchen, damit es nicht so weit kommt. Das Kapital und die Machtgier einzelner dürfen nicht die Stärkeren sein!!

    LG
    Jens "Der Lesefuchs
    www.der-lesefuchs.blogspot.de