[Blogtour] "Pulsierendes Herz: Geisterkammer" von Claudia Romes #Tag4

 

Herzlich Willkommen zur Blogtour zu „Pulsierendes Herz: Geisterkammer“ von Claudia Romes.

Freut euch auf tolle Stationen und ganz viele Infos zum Buch. Gestern habt ihr bei Traumfantasiewelten einige über Medial Beganbungen erfahren, heute könnt ihr bei mir etwas über die Zweiklassen-Gesellschaft lernen und morgen geht es dann bei Bücherfarben mit dem Thema Freitod weiter.

Wenn ihr jeden Tag die Gewinnspielfrage beantwortet könnt ihr Lose für den tollen Gewinn sammeln.


 

Die Patrizier und Proletarier in der Antike

 

Patrizier (Latein: patricius, Griechisch: πατρίκιος) ist die Bezeichnung für Angehörige der alteingesessenen Oberschicht im antiken Rom. Davon abgeleitet wird auch die sozial relativ abgeschlossene Oberschicht in vielen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten Patriziat genannt. Die aristokratische Herrschaft des bürgerlichen Patriziats wird als Städtearistokratie bezeichnet.

Die Patrizier besetzten den Rat und wichtige andere städtische Ämter und versuchten, sich ein ausschließliches Recht auf diese Ämter zu wahren, also die Patrizier zu den alleinigen ratsfähigen Geschlechtern zu machen. Die vornehmlich als Kaufleute tätigen Patrizier schlossen sie sich in Gilden zusammen und setzten ein erbliches Recht auf die begehrten Ämter durch.

Patrizier ist auch die Bezeichnung für die Angehörigen des alten Adels im antiken Rom (lateinisch: patricii; Singular: patricius). Sie wurden auch „patres“ („Väter“) genannt, weil sie eine Autorität wie ein Vater beanspruchten und als Nachkommen der Gründerväter Rom gelten wollten. Sie nahmen auch für sich die ausschließliche Vertretung des Volkes (populus) gegenüber den Göttern in Anspruch.

 

Ein Proletarier (lateinisch: proletarius; Plural: proletarii) war im antiken Rom ein Angehöriger der untersten Schicht des Volkes. Die Bevölkerungsgruppe der Proletarier, das Proletariat, trug den Staat nicht durch ihr Vermögen (sie waren nahezu besitzlos, hatten kein Land), sondern nur durch ihre Nachkommen (lateinisch: proles = Abkömmling, Nachkommenschaft, Nachwuchs, Sprößling). Ihre Kinder waren ihr einziger Besitz.

Das Proletariat (von lateinisch proles ‚die Nachkommenschaft‘) bezeichnete im antiken Rom die gesellschaftliche Schicht der landlosen und lohnabhängigen besitzlosen, aber nicht versklavten Bürger im Stadtstaat, die nicht steuer- und wehrpflichtig waren. Aus dem Lateinischen übernommen, taucht der Begriff im 16. Jahrhundert zuerst in England, später auch in anderen europäischen Ländern auf, wird jedoch erst seit der Französischen Revolution zögernd als Bezeichnung konkret auf den damaligen Vierten Stand (richtiger: auf die unterständischen, keinem der drei Stände angehörigen Schichten) bezogen.

Nach Karl Marx sind Proletarier Menschen, die nichts anderes besitzen als ihre Arbeitskraft, die also allein durch den Verkauf ihrer Arbeitskraft ihren überwiegenden Lebensunterhalt erzielen können.

Prolet (Plural: Proleten) ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Proletarier, die sie als unkultiviert/ungebildet/unfein/derb und grob abwertet.

© Wikipedia


 

Nun kommen wir zu der Rolle der Patrizier und die Proletarier im Buch. Die Menschen im Buch Leben in einer Zweiklassen-Gesellschaft, ähnlich wie in der Antike, allerdings befinden wir uns im Buch im Jahr 2200.

Die Patrizier sind die reichen, herrschenden und besser versorgten und die Proletarier sind die Arbeiter die gerade das bekommen was sie zum Leben brauchen, also die arme Gesellschaft. Beide Gruppen sind streng voneinander getrennt und ein miteinander wird nicht geduldet.

Da aber noch eine dritte Partei mitmischt, ist auch die herrende Schicht nicht frei in ihrem Willen und hat ebenso wenige Rechte.

 

Hier noch ein paar Zitate aus Pulsierendes Herz – Geisterkammer, die die Situation im Buch gut verdeutlichen.

 

Arepo jedoch wurde von einer Partei angeführt, die alles daran setzte, auch zukünftig die uneingeschränkte Weltmacht zu sein, indem sie nicht nur den Fortschritt der Inselgruppen unterdrückte, sondern auch den freien Willen aller. Außerdem unterteilte sie die Bürger in zwei Gruppen: Arm und Reich. Die Patrizier waren die herrschende Schicht und die Proletarier das untergeordnete Volk zweiter Klasse, das ausgebeutet wurde und gezwungen war, am gesellschaftlichen Rand zu leben. Arepos führende Partei kannte keine Grenzen. So geschah es, dass sie im Namen der Wissenschaft irgendwann an den Rand dessen trieb, was die Menschheit lange Zeit als irrational bezeichnet hatte.

(Zitat: Pulsierendes Herz – Prolog – Seite 9)

 

Proletarier das untergeordnete Volk zweiter Klasse, das ausgebeutet wurde und gezwungen war, am gesellschaftlichen Rand zu leben.

(Zitat: Pulsierendes Herz – Prolog – Seite 10)

 

Fleisch konnten sich nur die wohlhabendsten Patrizier leisten. Während die restliche Bevölkerung gezwungen war, sich überwiegend von synthetischen Lebensmitteln zu ernähren, denn auch die Pflanzenwelt war nicht mehr dieselbe. Alles, was es an Obst und Gemüsesorten gab, wurde in riesigen Treibhäusern gezüchtet und auch diese Erzeugnisse waren für die normalen Bürger unbezahlbar.

(Zitat: Pulsierendes Herz – Kapitel 5 – Seite 47)

 

Sie erzählte mir von dem Leben als Proletarierin, und wie hart es war, gemieden, teils ausgeschlossen zu werden und auf so Vieles verzichten zu müssen.

(Zitat: Pulsierendes Herz – Seite 72)


Gewinnspielfrage:

Was haltet ihr von so einer Zweiklassen-Gesellschaft?

Gewinne:
1. Preis - 4 x 1 signiertes Print
2. Preis - 2x 1 Herztasse
3. Preis - 2 x 1 Seife
4. Preis - 2 x 1 signierte Postkarte


Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 27.3.2016 um 23:59 Uhr.

 

 

Blogtourstationen:

 

Tag 1 - 21.03.2016

 

Buchvorstellung bei  Yvi’s kleine Wunderwelt

 

 

 

Tag 2 - 22.03.2016

 

Naturkatastrophen bei  Bookwormdreamers

 

 

 

Tag 3 - 23.03.2016

 

Mediale Begabung bei  Traumfantasiewelten

 

 

 

Tag 4 - 24.03.2016

 

Die Patrizier und die Proletarier hier bei mir

 

 

 

Tag 5 - 25.03.2016

 

Freitod bei  Bücherfarben

 

 

 

Tag 6 - 26.03.2016

 

Geisterkammer & Geisterüberwachung bei  Bücherleser

 

 

 

Tag 7 - 27.03.2016

 

Seelenverwandtschaft -  Babs Leben

 

 

 

Tag 8 - 28.03.2016

 

Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

 



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Kommentare: 13
  • #1

    Dana/hexe2408 (Donnerstag, 24 März 2016 09:19)

    Hallo :)
    Ein schöner Beitrag, der Erinnerungen an die Schulzeit hochkommen lässt, in der man solche Dinge ja auch thematisiert hat.
    Ich finde so eine zwei Klassengesellschaft nicht besonders gut. Man wird einfach abgestempelt, ob man nun etwas dafür kann oder nicht. Meistens bekommt man ja auch gar nicht unbedingt die Chance, aufzusteigen oder sich irgendwie zu verbessern. Da braucht man schon reichlich Glück und darf sich möglichst nicht erwischen lassen. Und im Grunde wird doch auch heutzutage noch eingeteilt nach Menschen, die was haben und MEnschen, die kaum was haben.... Vorurteile und dieses "abstempeln" sind längst nicht in der Antike geblieben. Ich fänd es eigentlich ganz gut, wenn man das Geld abschaffen würde und einfach über seine Leistung punkten kann und mit dem versorgt wird, was man braucht. Übertriebener Luxus ist vielleicht auch gar nicht nötig, um ein zufriedenes und glückliches Leben zu führen...aber da werden wir eh nicht hinkommen. ;)
    LG Dana

  • #2

    SaBine K. (Donnerstag, 24 März 2016 12:37)

    Hallo,

    ich finde so eine Zweiklassengesellschaft nicht gut. Jeder sollte die gleichen Chancen bekommen können.

    LG
    SaBine

  • #3

    karin (Donnerstag, 24 März 2016 13:13)

    Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für diesen kurzen Ausflug in unsere Geschichte hier an die Bloggerin des Blogs.

    Zweiklassengesellschaft ist eine Art die Menschen ein zu teilen, die so alt wie die Menschheit selber wohl ist...wer mehr hat, sondern sich gerne ab, denn wer teilt schon gerne seinen, angehäuften Reichtum mit Leuten, die weniger besitzen.

    Und so läuft diese Art der Abgrenzung, Abschottung und Abstempelung weiterhin als Erfolgsmodel auch in unserer Zeit munter weiter und klar bin ich der Meinung man müsste etwas ändern daran.

    Aber was nur?
    Vielleicht die Mächtigen und Reichen dieser Welt mehr in die Verantwortung nehmen. Armutsbekämpfung, bessere Schulbildung , ich denke da gibt es einiges, was durchaus dem armen Teil unserer Erde helfen könnte...

    LG..Karin...

  • #4

    Daniela Schiebeck (Donnerstag, 24 März 2016 14:22)

    Ich finde sowas nicht gut. Alle sollten gleich behandelt werden und die gleichen Chancen im Leben haben.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  • #5

    Margareta Gebhardt (Donnerstag, 24 März 2016 19:09)

    Hallo ,

    Ich finde Zweiklassen-Gesellschaft auch nicht gut
    aber gibt es leider in unsere Gesellschaft z.B Arm - Reich , Hautfarbe spielt
    auch eine Rolle , Bildung usw. wird aber leider weiter geben.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

  • #6

    Jeannine M. (Donnerstag, 24 März 2016 22:31)

    Guten Abend,
    toller Beitrag. Vielen Dank.
    Ich finde eine Zweiklassen-Gesellschaft sehr kontraproduktiv. Zum einen haben so die Menschen nicht die gleichen Chancen und zum anderen führt es meiner Meinung nach irgendwann zu einen Bürgerkrieg, denn irgendwann haben die Menschen es satt mit ihrer Stellung in der Gesellschaft. Es ist einfach ein sehr unfaires System.
    Liebe Grüße
    Jeannine M.

  • #7

    Bookish Neverland​ (Freitag, 25 März 2016 14:27)

    Hallo,

    Ich finde Zweiklassen-Gesellschaft nicht toll, denn es ermöglicht den einen mehr Chancen, den anderen weniger.
    Aber das wird weiterhin so bestehen, die einen sind nun mal ärmer als die anderen und das spielt für viele eine große Rolle (zb. Kunden der privaten Krankenkasse, ich habe da schon zwei malso sachen mitbekommen, die einfach einen sprachlos dastehen lassen)

    Liebe Grüß4e
    Tanya

  • #8

    Shuting (Samstag, 26 März 2016 10:51)

    Hey :)
    Danke für deinen Iformatieven Beitag.
    Ich finde Zweiklassen-Gesellschaft nicht gut. Da man die Menschen z.B. einfach in Arm und Reich unterteilt ohne ihnen die Chance zu geben aufzusteigen. Man wird einfach als das Abgestempelt, als was man geboren wurde ohne die Chance irgendwas zu ändern. Selbst in der heutigen Gesellschaft ist es ja noch so. Man wird einfach nach der Herkunft, der Hautfarbe und dem Vermögen beurteilt und abgestempelt.
    Lieb Grüße Shuting :)

  • #9

    Jeanette von Eine Bücherwelt (Samstag, 26 März 2016 20:49)

    Hallo,
    ich denke das eine Zweiklassengesellschaft nicht gut ist.
    Aber auch in der heutigen Zeit in vielen Ländern haben wir genau so etwas.
    Lieben Gruß
    Jeanette von Eine Bücherwelt

  • #10

    Tiffi2000 (Sonntag, 27 März 2016 16:28)

    Hallo,

    ich finde eine Zwei-Klassen-Gesellschaft schrecklich, da ich es gerne nicht gut finde, wenn Menschen aus irgendwelchen Gründen benachteiligt werden...

    LG

  • #11

    Dani Schwarz (Montag, 28 März 2016 18:46)

    Huhu Lara,
    Schade, die Blogtour habe ich zu spät entdeckt, aber dafür nun wieder ein Buch mehr auf meiner WuLi!

    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

  • #12

    Lenchen im Testereiwahn (Dienstag, 29 März 2016 20:44)

    Hach, hier habe ich ja ein tolles Buch mit einem tollen Gewinnspiel verpasst - schade...

    ♥liche Grüße vom Lenchen

  • #13

    Liane Mars (Freitag, 01 April 2016 07:17)

    Die Klassengesellschaft ... viele wollten sie abschaffen, alle sind gescheitert. Das Problem ist ja auch, dass diejenigen, die etwas ändern könnten, gar kein Interesse daran haben, sich selbst abzuschaffen. Das ist ein spannendes Thema im Buch und birgt sicherlich reichlich Konfliktpotenzial. Die Blogtour ist zwar schon hier vorbeigezischt, aber ich wollte mich zumindest kurz zu Wort melden.
    Herzliche Grüße, Liane