Durch den Zufall vereint

Titel: Durch den Zufall vereint
Rubrik: Liebe/Romantik aber auch Action uvm.
Freigabeempfehlung: Ab 16/18

Inhalt:
Ich bin Cathy, eigentlich Catherine Petrovski.
Meine Mutter ist vor kurzem gestorben und ich lebte bei meinem Stiefvater. Doch ich hatte keine Freiheiten, er hat mein ganzes Leben bestimmt und so konnte es nicht weitergehen. Ich hatte nach einem Ausweg gesucht und ich habe ihn gefunden.
Jetzt bin ich Catherine Morgen, habe eine nette Familie und sogar Stiefgeschwister. Und das alles weil ich meinem Gefühl folgte. Aber das ist noch nicht alles, ich werde meinem Stiefvater alles heimzahlen. Ich werde seine illegalen Geschäfte durchkreuzen.
Und ich habe mich verliebt, in den Mann der mir geholfen hat einen anderen Namen anzunehmen und der ein Killer ist. Ob ich es schaffen werde es ihm zu sagen und ob er mich auch liebt?

Ort: Hannover (Niedersachsen)

Personen:
Catherine (Cathy) Petrovski: 18
Max Sadler: 23
Michael Petrovski: 40, Stiefvater von Cathy
Sarah Brauer : 17, Beste Freundin von Cathy
Frau Brauer: 37, Sarahs Mutter
Maria Morgan: 38, Mutter von Sarah und Johanna
Peter Morgan: 42, Vater von Sarah und Johanna
Johanna Morgan: 18, Stiefschwester von Cathy
Sarah Morgan: 10, Stiefschwester von Cathy
Gideon: 22, Freund von Johanna
Jonas: 21, Bester Freund von Max
uvm.

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Kapitel 1

Kapitel 1 - Teil 1
Ich weiß nicht was mich in diesen Teil der Stadt geführt hat, na ja vielleicht doch, es war ein Gefühl. Das Gefühl genau hierher kommen zu müssen. Ich habe auf diese Gefühl gehört. Jetzt stehe ich vor einem unheimlichen Lagergebäude und denke darüber nach ob ich einfach wieder gehen soll. Doch mein Gefühl sagt mir das ich hier das finden werde was ich suche. Also betrete ich die Halle und sehe einen Mann der einen weiteren gefesselten anschreit. Ich frage mich was das zu bedeuten hat und verstecke mich hinter zwei Kisten. Jetzt bekomme ich doch ein unheimliches Gefühl. Es ist nicht gut das ich hier bin. Was ist wenn er mich entdeckt?
Ich sehe den beiden zu wie sie sich streiten, lautstark und ziemlich heftig. Das geht eine Zeit lang so weiter doch sie hören nicht auf sich anzuschreien. Na ja, nur einer schreit. Der gefesselte senkt den Kopf und bewegt nur ab und zu die Lippen. Ich verstehe nicht was er sagt, er spricht so leise. Und eigentlich will ich auch gar nicht wissen worum es geht. Irgendwann zieht der eine eine Waffe und erschießt den gefesselten - einfach so. Ich schreie vor Scheck auf und schlage mir im gleichen Moment die Hand vor den Mund. Aber zu spät, er hat mich schon entdeckt. Zuerst bin ich wie erstarrt und sehe ihn einfach an. Er wirft mir einen grimmigen Blick zu und kommt auf mich zu. Ich höre die Schritte und sehe wie er immer näher kommt.
Endlich kann ich mich wieder bewegen, ich springe auf und laufe aus dem Gebäude. Doch er schreit mir hinterher. >Hey was machst du hier?< Ich laufe einfach weiter, ich denke nicht dran stehen zu bleiben. Aber ich höre seine Schritte hinter mir, schnelle Schritte. Ich muss es unbedingt schaffen hier wegzukommen. Wie konnte ich nur hier her kommen. Ich drehe mich um und sehe das er mir dicht auf den Fersen ist, er wird mich früher oder später einholen. Ich versuche noch schneller zu laufen und für einen kurzen Moment habe ich das Gefühl wirklich schneller voran zu kommen. Dann kann ich nicht mehr, die Kraft verlässt mich von einem Moment auf den anderen und ich sinke zu Boden. Jetzt ist es aus mit mir, schießt es mir durch den Kopf. Ich versuche weiter über den Boden zu kriechen und reiße mir dabei die Hände und Knie auf, da ich nur eine kure Hose trage. Ich ignoriere die Schmerzen und versuche einfach so weit wie nur möglich von hier weg zu kommen. Doch dann werde ich gepackt und ruckartig auf den Rücken gedreht. Im nächsten Moment kniet der Mann über mir und hält mich an Ort und Stelle. Ich wusste es doch, ich werde hier sterben. Meine Hände hält er, über meinem Kopf feste auf den Boden gedrückt, fest und hindert mich somit an jeder Bewegung. Ich wimmere leise auf, denn er tut mir weh. Ich sehe zu ihm auf und bin im ersten Moment von seinen durchdringenden und kalten Augen gefangen, kein Wort kommt über meine Lippen. Er schüttelt mich grob und fragt. >Was hattest du in der Lagerhalle zu suchen?< Ich wende den Kopf ab, um mich dem Blick zu entziehen und sage. >Ich weiß es nicht.< Er schüttelt mich noch einmal und sieht ungläubig zu mir. >Erzähle mir doch keinen Unsinn, raus mit der Wahrheit!< Ich versuche mich unter ihm zu winden doch er drückt mich nur noch fester auf den Boden. Ich schreie leise auf und sage. >Nicht so feste, bitte. Es tut weh.< Er lächelt nur kalt und sagt. >Das hast du dir wohl selber zuzuschreiben, eine einfache Antwort genügt und ich lasse dich gehen.< Als würde ich ihm das glauben. Ich sehe zu ihm auf und sage. >Ich weiß wirklich nicht wieso ich heute hier gelandet bin.< Er wirft mir einen weiteren Blick zu, der mich Lügen straft. >Wir werden noch sehen ob du mir die Wahrheit wirklich verschweigen willst. Jetzt kommst du mit mir!< Und so steht er auf und zieht mich mit sich nach oben, doch ich winde mich von neuem in seinen Armen. Er flucht und im nächsten Moment hält er mir ein Messer an die Kehle. Ich spüre einen stechenden Schmerz, so feste drückt er zu. >Halt gefälligst still, sonst tue ich dir weh!< Ich schlucke schwer und halte ganz still. >So und jetzt kommst du mit.< Als würde mir auch sonst etwas übrigbleiben. Schon schleppt er mich weiter. Nach einer Weile spüre ich wie ein warmes Rinnsal Blut an meinen Hals nach unter rinnt. Mir kommen die Tränen und sie laufen an meiner Nase entlang über mein Gesicht. Wieso um alles in der Welt bin ich schon wieder meinem Gefühl gefolgt, wieso nur?
Kurze Zeit später werde ich unsanft auf die Rückbank eines Wagens geschubst und mein Entführer steigt zu mir. Er drückt mich in den Sitz und hält mir das Messer wieder an die Kehle. >Und jetzt sag mir doch mal wer du bist!< Ich bin eingeschüchtert und flüstere leise meine Spitznamen. >Ich bin Cathy.< Er sieht mich an und lächelt kalt. >Und jetzt sag mir wieso du in dieser Lagerhalle warst!< Ich sehe ihn an. >Ich weiß es wirklich nicht, irgendwann war ich einfach da.< Er drückt mir das Messer fester an den Hals und beugt sich dichter zu mir. >Und das soll ich dir glauben?< Ich sage. >Ja.< Doch bevor ich mich versehe zieht er mir das Messer über meinen Arm und hinterlässt einen feinen Schnitt. Ich schreie auf und fange an zu schluchzen. >Ich glaube dir nicht, das ist dir hoffentlich jetzt klar.< Als ich weiter schweige sagt er. >Na los, raus mit der Sprache. Ich kann so lange weitermachen bis ich die Wahrheit aus dir rausbekommen habe.< Er nähert sich mit dem Messer wieder meinem Arm und ich drücke mich tiefer in den Sitz. Er sagt mit leiser, bedrohlicher Stimme. >Sag es mir!< Ich schweige weiter und er setzt das Messer an meinen Oberarm an. >Sag schon! Der nächste Schnitt wird wehtun.< Er drückt mir die Spitze in den Arm und ich flehe. >Bitte nicht, ich weiß es doch wirklich nicht...da war so ein Gefühl...ich konnte nicht anders.< Dann lässt er urplötzlich von mir ab....

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Kapitel 1 - Teil 2
Ich frage mich was denn jetzt los ist. Er steckt das Messer weg und packt dann meine Handgelenke und fesselt meine Arme mit Handschellen an den Türgriff. Er steigt aus und geht einfach weg. Ich sacke im Sitz zusammen und frage mich wie ich nur so blöd sein konnte. Wie konnte ich nur denken das ich das richtige tue, wie konnte ich nur.
Irgendwann höre ich wie sich jemand am Kofferraum zu schaffen macht und dann ist er wieder bei mir. Ich fasse Mut, denn mein Schicksal liegt sowieso in seinen Händen. Ich sehe zu ihm auf. >Und wie heißt du?< Er sieht erstaunt zu mir und sagt. >Du scheinst ja nicht mehr so viel Angst wie vorhin zu haben. Mein Name ist Max.< Als er dann näher kommt weiche ich nicht zurück, doch es fällt mir schwer. Er grinst kalt und sagt dann. >Ich kann die Angst in deinen Augen erkennen. Wie geht es nun weiter? Bekomme ich eine andere Antwort von dir?< Ich schüttele den Kopf. >Nein, denn ich habe dir die Wahrheit gesagt.< Er sieht mich durchdringend an und sagt leise. >Dann werde ich dich wohl zwingen müssen mir ehrlich zu antworten.< Oh nein was hat er denn jetzt wieder vor. Ich zerre an meinen Fesseln doch sie halten.
Ich drehe mich wieder zu ihm um und flehe. >Bitte glaub mir doch...ich sage die Wahrheit. Wieso sollte ich denn lügen?< Er sieht mich einfach nur unverwandt an, packt plötzlich meine Beine und zieht mich quer über den Sitz, so das ich flach auf der Rückbank liege und meine Hände über meinem Kopf an den Türgriff gefesselt sind. Bevor ich mich versehe hat er meine Beine auf der anderen Seite gefesselt. Ich kann mich gar nicht mehr bewegen. Dann kniet er wieder über meinen Beinen und drückt mich in den Sitz. Ich sehe ängstlich zu ihm auf. Was hat er nur vor? Er wird mich doch wohl nicht...das wird er doch wohl nicht tun. Ich hoffe es zumindest. Er sagt mit leiser Stimme zu mir. >Ich habe eine Idee wie du mir die Wahrheit sagst.< Ich sehe wie er etwas aus seiner Tasche nimmt. Als ich erkennen kann das es eine Spritze ist bekomme ich einen riesigen Schreck. Ich fange an zu weinen und sage.>Bitte tue das nicht, bitte nicht.< Doch er lächelt mich nur kalt an und schiebt mein Oberteil nach oben. Als er meine Haut am Bauch berührt zucke ich zusammen. Er sagt. >Das was ich dir gleich spritze wird die heftige Schmerzen bereiten, aber wenn du mir die Wahrheit sagst werde ich sofort aufhören.< Ich spüre wie er mir die Nadel in den Bauch schiebt und wimmere auf. Noch einmal versuche ich ihn davon abzubringen. >Bitte Max hör auf, ich habe Angst.< Doch er beachtet mich nicht mehr. Ich spüre ein Brennen das von der Stelle durch meinen Körper zieht. Ich schreie laut auf, verdammt tut das weh. Er fragt mich noch einmal. >Und jetzt sagt mir doch mal was du hier wolltest?< Ich schreie. >Ich wollte nichts bestimmtes...ahhh...ich hatte nur so ein Gefühl...Max bitte höre auf.< Doch er scheint nicht zufrieden zu sein. >Welches Gefühl?< Ich winde mich unter ihm doch es hilft nichts. Ich schreie nochmal auf und antworte ihm dann. >Das ich hier hin kommen sollte...ahhh... ich weiß es doch auch nicht...ich bin einfach gelaufen und dann war ich da...bitte glaub mir doch.< Ich wimmere wieder auf und stoße noch einen Schrei aus. Und dann sagt er etwas womit ich nicht gerechnet habe. >Cathy ich glaube dir, schon gut.< Ich spüre wie er seine Hand in meine legt. >Halt dich fest, noch einmal wird es wehtun.< Ich spüre ein ziemlich schmerzhaftes Ziehen und schreie noch mal auf. Dann fange ich an zu weinen. Er drückt meine Hand und flüstert. >Schhhht...ist sofort vorbei.< Und dann sind die Schmerzen weg, von einem Moment auf den anderen. Ich beruhige mich langsam wieder und Max löst zuerst die Fesseln an meinen Beinen und kurz darauf die an meinen Handgelenken. Ich richte mich langsam auf und erwarte wieder diese Schmerzen. Max sagt leise zu mir. >Es wird nicht mehr wehtun, du hast es überstanden.< Ich setze mich hin und lehne mich zurück. >Wie kann das sein?< Er sieht mich an. >Die Schmerzen wurden von dem Medikament ausgelöst, nicht von der Spritze an sich. Kein Medikament mehr, keine Schmerzen mehr. So einfach ist es.< Ich bin mir nicht sicher ob ich das verstehe, aber mir soll es egal sein. Dann richtet er sich wieder an mich. >Ich habe da aber noch eine andere Frage.< Ich sehe gequält zu ihm auf. >Nicht schon wieder.< Er lächelt leicht. >Keine Sorge. Wieso kommst du einfach in so einen Teil der Stadt, dafür muss es doch wohl einen Grund geben? Wieso hast du dem Gefühl nachgegeben?< Ich senke den Kopf. >Ich wollte einfach von meinem Stiefvater weg und ich dachte mir, es wird schon nichts schlimmes passieren. Aber ich habe mich wohl geirrt.< Er streckt seine Hand aus und legt sie mir auf die Schulter. Ich hebe den Blick und sehe wieder zu ihm auf. >Du hast dich nicht geirrt, ich werde dir nichts tun. Ich habe dir eben zwar Angst eingejagt, doch ich hätte dich nie ernsthaft verletzt. Und die Schmerzen haben dir auch nicht geschadet, wie du vielleicht schon bemerkt hast, da du jetzt keine mehr hast.< Ich bin erstaunt, woher kommt den jetzt bloß diese Verwandlung. >Aber wieso sagst du mir das jetzt, ich habe...< Er schneidet mir das Wort ab. >Du hast nichts mit dieser ganzen Sache zu tun und wer würde dir schon glauben. Aber du kommst heute mit mir!< Er reicht mir eine Packung mit Tüchern. >Du musst deine Wunden an den Knien und den Händen säubern, sonst werden sie länger brauchen um zu heilen.< Ich nehme sie entgegen und berühre damit mein rechtes Knie. Die Knie und Hände hatte ich mir ja verletzt als ich über den Boden gekrochen bin. Doch es brennt und so ziehe ich meine Hand zurück. Er sagt. >Komm lass mich, so sind wir ja morgen früh noch hier.< Er nimmt mir das Tuch aus der Hand und säubert meine Wunden an den Knien. Ich halte einfach still und zucke nur ab und zu zusammen.
Dann ist er fertig und sagt. >So und jetzt gib mir deine Hände.< Ich strecke sie ihm hin und er nimmt zuerst meine rechte Hand und dann meine Linke. Als er sie mit dem Tuch berührt zucke ich zurück, doch er hält meine Hand unnachgiebig fest. Ich sage. >Es tut weh.< Max sagt. >Aber nicht mehr als eben.< Ich sehe zu ihm auf. >Doch es tut mehr weh.< Er legt das Tuch beiseite und sieht sich meine Hand genauer an. >So wie es aussieht hast du wohl eine Glasscherbe erwischt. Das werde ich mir später ansehen wenn wir unser Ziel erreicht haben.< Er lässt meine Hand los und ich ziehe sie zurück. Er berührt leicht meinen Arm. >Komm setze dich zu mir nach vorne.< Ich frage mich ob ich es schaffe abzuhauen. Doch er scheint meine Absichten zu erraten. >Du brauchst gar nicht versuchen wegzulaufen, ich fange dich eh wieder ein.< So viel zu meinem Plan.
Er steigt aus und ich bin ein wenig verwirrt. Eben habe ich gedacht er würde mich umbringen und jetzt ist er plötzlich so anders zu mir. Ich steige aus und er hält mir die Tür auf der Beifahrerseite auf. Ich lasse mich in den Sitz sinken und er schließt die Tür. Kurz darauf sitzt er dann neben mir und wir fahren los. Ob es wirklich richtig ist mit Max wegzufahren. Mit ihm, den ich nicht kenne und der vor meinen Augen einen Mann umgebracht hat. Der mir wehgetan hat.

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Kapitel 1 - Teil 3
Als wir dann nach einer halben Stunde wieder anhalten dreht er sich zu mir. >So da wären wir. Noch eine Frage, wie alt bist du Cathy?< Ich sehe zu ihm. >Ich bin 18, seit drei Monaten.< Wieso will er das wohl wissen? Er steigt aus und hält mir abermals die Tür auf. Wir gehen zusammen nach drinnen. Kurz darauf finde ich mich in einem ziemlich teuer eingerichteten Haus wieder. Max führt mich in ein Wohnzimmer und setzt sich mit mir gemeinsam aufs Sofa. Dann sieht er zu mir und sagt. >Wir müssen uns darüber unterhalten was du alles gesehen und gehört hast.<
Ich sage ein wenig eingeschüchtert. >So richtig zugehört habe ich nicht. Ich weiß nur das es ein Streit war.< Und da überkommen mich die Erinnerungen, an das Blut das ich zuerst nicht so richtig wahrgenommen habe. Die Geräusche, einfach alles. Ich habe das Gefühl mir wird schlecht.
Max scheint zu bemerken wie es mir geht, denn er legt mir eine Hand auf die Schulter und ich sehe zu ihm auf. >Cathy atme ganz ruhig, das vergeht gleich wieder.<
Ich schließe die Augen und höre auf ihn. Nach einer Weile geht es mir dann auch wieder besser und ich öffne die Augen. Aber eins muss ich noch wissen und so frage ich ihn. >Wieso hast du das getan?<
Max sagt. >Ganz einfach, ich hatte den Auftrag dazu.<
Jetzt sehe ich ihn erstaunt an. >Wie meinst du das, du hattest den Auftrag dazu?<
Er sagt, so als wäre es das normalste auf der Welt: >Jemand hat mich damit beauftragt diesen Mann erst zu befragen und dann zu töten. Das ist mein Job.<
Ich kann es nicht glauben und frage nach. >Bist du ein Auftragskiller?<
Er sagt. >Ja damit liegst du richtig. Aber dieser Mann war sehr gefährlich und hat schon viele Menschen einfach so umgebracht. Er hat es nicht verdient weiterzuleben. Also vergesse es einfach.< Ich frage mich gerade ob ich jetzt Angst vor ihm haben sollte oder nicht. >Ok ich versuche es.< Dann sieht Max mich mit einem wissenden Blick an. >Aber du brauchst jetzt keine Angst zu haben, wie gesagt, ich werde dir nichts tun.<
Ich lächle leicht. >Schön zu wissen.<
Er lächelt auch und sagt. >Dann kümmern wir uns mal um deine Hand.< Er steht auf und geht zu einem Schrank in der der Nähe. Kurz darauf lässt er sich, mit einem Erste-Hilfe Kasten, wieder zu mir aufs Sofa sinken. Er öffnet ihn und sagt dann. >Gib mir deine Hand.< Ich strecke sie wieder zu ihm und er schließt sanft seine Finger um mein Handgelenk. Er sieht sich die Wunde nochmal hier im hellen Licht an und sagt dann zu mir. >Der Schnitt ist zu tief, so können wir es nicht lassen. Ich werde es dir nähen.<
Vor Schreck ziehe ich meine Hand zurück. Ich hoffe ich habe mich nur verhört. Max packt wieder meine Hand und sagt. >Keine Sorge, es wird schnell gehen.<
Ich sage leise und ein wenig ängstlich. >Bitte nicht.<
Max sieht mich an. >Schau mal Cathy, so können wir es nicht lassen.< Er nimmt seine andere Hand, da er mein Handgelenk immer noch umfasst hält und berührt meine Hand. >Siehst du den tiefen Schnitt?<
Ich nicke. >Aber es blutet doch gar nicht mehr viel.<
Max sagt. >So wird die Wunde, wenn sie anfängt zu heilen, bei jeder Bewegung wieder aufreißen. Wenn ich den Schnitt nähe kann er in Ruhe heilen. Und so schlimm ist es gar nicht.<
Was soll ich jetzt noch erwidern? Ich sehe zu ihm. >Ok ich bin einverstanden.<
Max steht auf und sagt. >Dann komm setzen wir uns an den Tisch.< Ich folge ihm und lasse mich auf einen Stuhl sinken. Max setzt sich an die Ecke und legt ein Handtuch auf den Tisch. >Leg die Hand hier drauf.< Nachdem ich es gemacht habe, sagt er an mich gewandt. >Versuch still zu halten, es werden nur vier Stiche sein.<
Er sieht sich die Wunde noch mal genau an und tupft dann etwas darauf was brennt, wohl zum desinfizieren. Dann nimmt er eine gebogenen Nadel aus dem Kasten und öffnet die Verpackung. Er setzt sie an und wirft mir noch einen aufmunternden Blick zu, bevor er sie durch meine Haut schiebt. Ich senke den Kopf und wimmere auf, halte aber meine Hand ruhig.
Beim nächsten Stich zucke ich allerdings ein wenig. Max sagt. >Nimm deine andere Hand zur Hilfe und lege sie auf deinen Arm. Halte ihn ruhig.< Ich tue was er mir sagt und schon spüre ich den nächsten Stich und ein ziehen. Ich wimmere wieder auf. Dann spüre ich den letzten Stich und sehe wie Max den Faden verknotet. Er schneidet ihn ab und legt seine Hand auf meinen Arm. >Das hast du gut gemacht.<
Ich sehe ihn lächelnd an und er klebt mir ein Pflaster auf die Wunde.

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Kapitel 1 - Teil 4
>So komm setzten wir uns wieder aufs Sofa.<
Ich gehe mit ihm zurück und lasse mich wieder in die weichen Polster sinken.
Max fragt. >Darf ich mir noch deinen Hals anschauen, ich habe dich mit dem Messer verletzt. Und dein Arm blutet auch noch ein bisschen, tut mir Leid.<
Ich nicke und sage. >Es tut auch ein bisschen weh.< Er legt mir die Hand ans Kinn und hebt es an. Er berührt meinen Hals und sagt kurz darauf. >Es ist nicht schlimm, nur ein kleiner Schnitt und er blutet schon nicht mehr. Und jetzt zu deinem Arm.< Max nimmt sanft meinen Arm und dreht ihn ins Licht. Dann nimmt er ein feuchtes Tuch und wischt mir sanft das Blut ab. Als er dann zufrieden ist streicht er mir eine Salbe darauf und ich zucke zurück, es brennt. Max murmelt. >Entschuldige, ich hätte dich vorwarnen sollen.<
Ich lächle leicht. >Nicht so schlimm.<
Dann wickelt er mir einen Verband darum und lässt meinen Arm los. Max steht auf und bietet mir seine Hand an. >Komm ich zeige dir dein Zimmer für heute Nacht. Du solltest dich ausruhen.< Ich lege meine Hand in seine und lasse mir von ihm aufhelfen. Aus irgendeinem Grund vertraue ich ihm schon jetzt.
Er führt mich in der ersten Stock und zeigt mir ein gemütliches Bett und ein angrenzendes Badezimmer. Max wünscht mir eine gute Nacht und lässt mich dann alleine. Ich mache mich nur noch kurz frisch und lege mich dann auch hin. Kurz darauf bin ich schon eingeschlafen.
Doch schon bald werde ich von Träumen geweckt. Träume über Max und seine Arbeit, von Blut und Tod. Ich wache unter Tränen und mit einem lauten Schrei auf. Und ehe ich mich versehe ist Max an meiner Seite und schließt mich in seine Arme. >Ganz ruhig, du hast nur schlecht geträumt.< Doch ich weine einfach weiter. Er murmelt beruhigende Worte und hält mich weiter im Arm. Nach einer Weile beruhige ich mich endlich und sehe zu ihm auf. >Entschuldige wenn ich dich geweckt habe.<
Er lächelt. >Ich habe schon damit gerechnet, ich war noch auf. Geht es wieder?< Ich nicke und Max sagt. >Dann versuch wieder zu schlafen.< Er lässt mich los und ich lege mich hin.
Max bewegt sich, doch ich sage. >Bitte geh nicht, ich kann nicht mehr schlafen.<
Max sagt leise. >Ist schon gut. Ich bleibe noch bei dir.<
Ich lächle und schließe meine Augen, doch ich bin viel zu aufgewühlt um zu schlafen. Ich spüre wie seine Hand über meinen Arm streicht und will die Augen öffnen, doch er sagt. >Lass deine Augen zu, gleich schläfst du ein.< Ich habe keine Ahnung was er vorhat, doch als ich dann einen Stich in meinem Arm spüre weiß ich es. Er gibt mir wohl ein Schlafmittel. Ich höre ihn noch sagen. >Gute Nacht Cathy.< Und dann bin ich weg.

Als ich wieder aufwache fühle ich mich ausgeschlafen. Ich öffne die Augen und sehe die Sonne, die ins Zimmer scheint. Ich stehe auf und trete ans Fenster. Ich kann noch gar nicht glauben was gestern passiert ist. Ich höre die Tür aufgehen und drehe mich um. Max sieht zu mir. >Guten Morgen, gut geschlafen?< Ich sage. >Ja habe ich, danke.< Er lächelt und tritt dann zu mir. >Wie geht’s deiner Hand und dem Arm?< Ich sehe zu ihm. >Eigentlich ganz gut, nur meine Hand tut ein wenig weh.< Max tritt zu mir, streichelt mir über den Arm und sagt. >Das wird bald nachlassen.< Er umfasst mein Kinn und hebt meinen Kopf an, doch ich weiche zurück. Er hält mich zurück und sagt leise. >Halt still.< Er zieht seine Hand zurück und ich sehe wie er eine ein feuchtes Tuch vom Tisch nimmt. Er umfasst wieder mein Kinn. Ich spüre seine Hand die über meinen Hals streicht und dann wie er mit dem Tuch meine Hals berührt. Kurz darauf lässt er mich wieder los. Er tritt einen Schritt zurück und sagt. >Ich habe dir etwas zum Frühstück gemacht und wenn du willst bringe ich dich heute Mittag nach Hause.< Ich sehe zu ihm. >Ich will nicht mehr zurück zu meinem Stiefvater.< Max sieht mich an. >So schlimm kann er doch gar nicht sein. Wie heißt er denn?< Ich erläutere. >Doch es ist ziemlich schlimm mit ihm. Er sagt mir immer was ich tun und lassen soll. Wann ich daheim sein muss, mit wem ich mich treffen darf und so weiter. Er heißt Michael Petrovski.< Max sieht mich erstaunt an. >Das ist nicht wahr?< Ich senke den Kopf. >Leider doch. Du kennst ihn also?< Er erzählt. >Ja ich kenne ihn und ich weiß womit er sein Geld verdient. Also wenn du magst, kannst du gerne hierblieben. Das Haus ist eindeutig groß genug.< Ich bin verwirrt und sehe zu ihm auf.

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Kapitel 1 - Teil 5
>Ehrlich?< Max lächelt. >Ja ehrlich und so kann ich auch mein Verhalten von gestern wieder gut machen. Ich habe dir einiges zugemutet. Du bist verletzt und es ist meine Schuld, es tut mir Leid.< Ich sehe zu ihm. >Das brauchst du nicht, ich bin doch einfach dort aufgetaucht.< Er sieht mich lächelnd an. >Aber ich möchte es gerne und hiermit fange ich an.< Ehe ich mich versehe hat er mich zu sich gezogen. Ich sehe gebannt zu ihm auf und mein Blick wird wieder von seinen Augen eingefangen. Von diesen kalten Augen, in den ich aber jetzt etwas sehen kann, was mir zeigt das ich ihm vertrauen kann. Er senkt seinen Kopf und legt seine Lippen sanft auf meine und küsst mich. Ich weiche vor ihm zurück, denn ich bin überrascht davon, doch er packt mich wieder. >Keine Angst Kleines.< Schon küsst er mich wieder und ich lasse es geschehen. Ich merke das es mir gefällt und so erwidere ich seinen Kuss allmählich. Er hebt seine Hand und streichelt mir sanft über die Wange. Dann lässt Max wieder von mir ab. >Jetzt bekommst du dein Frühstück.< Wir gehen gemeinsam nach unten. Ich sage kein Wort, weil ich immer noch ein bisschen verwirrt bin. Und ist ja wohl auch verständlich, er hat mit gestern wehgetan und mir einen ziemlichen Schreck eingejagt und jetzt ist er auf einmal so anders zu mir, so nett.
Nachdem ich gut gegessen habe, sagt er zu mir. >Ich wollte dich noch etwas fragen. Wenn du von deinen Stiefvater weg möchtest gibt es eine bessere Möglichkeit als einfach nur wegzuziehen, denn ich habe so das Gefühl das Petrovski dich nicht einfach gehe lässt. Ich kann dir eine neue Identität besorgen, wenn du willst?< Ich sehe erstaunt zu ihm. >Wie soll das gehen?< Max lächelt. >Ich bin nicht einfach nur ein Auftragskiller. Ich arbeite für die Regierung, allerdings als freier Mitarbeiter. Also wenn du möchtest brauchst du nur ja zu sagen. Ich werde mich um alles kümmern.< Ich frage nach. >Aber was ist mit meiner besten Freundin und allen? Es läuft darauf hinaus das ich keinen Kontakt mehr zu ihnen haben kann, stimmt´s?< Er sagt. >Ja so ist es, eigentlich darfst du sie nie wieder sehen, aber wir können uns etwas überlegen. Aber eine Frage habe ich noch, wenn Petrovski dein Stiefvater ist, dann müsste deine Mutter gestorben sein. Sie letzte Frau ist das vor einem Jahr.< Ich senke den Kopf. >Ja du hast Recht, meine Mama ist Tod, und er hatte das Sorgerecht, da sie ja verheiratet waren. Das erste Jahr war er sehr nett zu mir, auch als Mama noch lebte. Aber als ich dann achtzehn war und das Jungendamt nicht mehr kam ist es dann richtig schlimm geworden. Ich musste alle möglichen Sachen für ihn tun.< Max zieht mich in seine Arme. >Das tut mir Leid Cathy. Hat er dich auch zu Sex gezwungen?< Ich sage leise.>Nein hat er nicht, ich bin noch Jungfrau.< Er sagt. >Das ist gut. Weißt du überhaupt genau womit er sein Geld verdient?< Ich nicke. >Ja, ich musste für ihn auch die Computerarbeit machen. Und ich möchte dein Angebot gerne annehmen, nur meine bester Freundin kann ich nicht vergessen.< Max bemerkt. >Wie gesagt dafür finden wir eine Lösung. Aber sag mir noch deinen richtigen Namen.< Ich sehe zu ihm. >Catherine Petrovski.< Er sieht nachdenklich zu mir und erklärt dann nach einer Weile. >Ok, deinen Vornamen wirst du behalten und deinen neuen Nachname wirst du von einem bekannten Pärchen von mir bekommen. Catherine Morgan, hört sich doch gar nicht so schlecht an. Sie werden dich den Dokumenten nach vor drei Jahren adoptiert haben, deine Eltern sind unbekannt und du warst die letzten drei Jahre auf einer Privatschule, wo du jetzt immer noch sein wirst. Sie leiten übrigens diese Schule, aber keine Angst du wirst sie mögen.< Ich sehe erstaunt zu ihm. >So schnell bin ich jemand anderes.< Er sagt lächelnd. >Ja so schnell. Heute Mittag werden wir sie treffen und deine Papiere bekommst du im laufe der nächsten Tage. Und du kannst hier wohnen bleiben, ich werde dir einen Fahrer besorgen der dich zur Schule fährt. Von hier aus nur eine halbe Stunde, also machbar.< Ich bin ein wenig verwirrt. >Da gibt es doch bestimmt einen Haken, oder?< Er sieht zu mir. >Ja wie du schon festgestellt hast, du darfst niemanden mehr aus deinen alten Leben treffen, niemanden anrufen. Aber für deine beste Freundin überlege ich mir etwas. Und du kannst keine deiner alten Sachen behalten, keine Fotos, keine Briefe, kein Handy, einfach gar nichts. Kannst du das?< Ich nicke. >Ja das kann ich, auch wenn es am Anfang bestimmt schwer wird.< Er lächelt. >Ich helfe dir dabei dich einzugewöhnen, ich bin ab jetzt immer für dich da.< Ich falle Max um den Hals. >Ich danke dir.< Er lächelt und umarmt mich seinerseits. >Sehr gerne.<

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Kapitel 2

Kapitel 2 - Teil 1
Am Nachmittag bin ich ziemlich aufgeregt denn meine neue Familie kommt. Und Max hat mir eben noch gesagt das sie eine Tochter haben die auch 18 ist und eine die 10 Jahre alt ist. >Und was ist wenn sie mich nicht mögen?< Max lächelt. >Mach dir keine Gedanken, Johanna hat eine ähnliche Geschichte wie du, auch sie ist nicht ihre leibliche Tochter. Maria kann keine Kinder mehr bekommen und ihre einzige leibliche Tochter ist Sarah, sozusagen ein kleines Wunder. Sie ist gerade zehn geworden und sie wird dich ganz bestimmt mögen. Außerdem hat sie den selben Namen wie deine beste Freundin, also was soll schiefgehen.< Ich bin zwar nicht so überzeugt, aber mal sehen was sich ergibt. Dann klingelt es auch schon und Max öffnet die Haustür. Das Erste was ich sehe ist ein Fellball der auf mich zuläuft. Ich stoße einen Schrei aus und schon liege ich unter einem großen braunen Hund der mit das Gesicht ableckt. Ich höre ein Kinderlachen und dann sehe ich eine Zehnjährige neben mir stehen. Sarah nehme ich an. Sie sagt zu dem Hund. >Isabel lass Cathy in Ruhe, wir wollen sie auch begrüßen.< Und schon lässt er von mir ab und ich richte mich wieder auf. Ein Mann streckt mir die Hand hin. Ich ergreife sie und lasse mir aufhelfen. >Ich bin Peter, dein neuer Vater, sorry für die Begrüßung. Das ist übrigens Isabel, Golden Retriever und fünf Jahre alt.< Ich lache auf. >Kein Problem.< Dann tritt Maria vor und schließt mich in die Arme. >Schön dich kennenzulernen.< Dann wendet sie sich an Max. >Danke das du dafür gesorgt hast das wir so wundervolle Töchter haben können.< Er tritt zu mir und sagt. >Gerne Maria.< Dann kommst Sarah zu mir uns zupft an meinem Ärmel. Ich sehe zu ihr. >Du bist also jetzt meine Schwester, kommst du mir raus in den Garten mit Isabel spielen.< Ich sehe zu Max und er nickt. >Geh nur.< Ich sage zu Sarah. >Sehr gerne.< Und so gehen wir nach draußen und spielen mit Isabel.
Später höre ich ein Auto vorfahren und dann sehe ich eine junge Frau und einen Mann zu uns in den Garten kommen. Sarah und Isabel laufen sofort auf sie zu. >Johanna schön das du da bist.< Sie umarmen sich und kommen dann zu mir. >Hallo Cathy, ich bin Johanna und das ist Gideon mein Freund.< Ich begrüße die beiden und dann gehen wir alle nach drinnen. Dort sehen wir Max, Peter und Maria in ein Gespräch vertieft. Als Maria uns erblickt springt sie auf und fällt Johanna um den Hals, wie sie es auch bei mir getan hat. >Schön das ihr es noch geschafft habt.< Und so setzen wir uns alle hin und ich fühle mich direkt wohl in meiner neuen Familie. Bevor sie nach Hause gefahren sind haben wir noch zusammen gegessen und ich habe von meinem neuen Vater noch den Stundenplan bekommen.

Jetzt sitze ich gerade mit Max alleine im Wohnzimmer und bin überwältigt. >Ich glaube ich kann mich gar nicht genug bei dir bedanken.< Er lächelt. >Das musst du gar nicht, so viel habe ich nicht gemacht. Das sie dich mögen ist alleine dein Verdienst. Eins muss ich allerdings noch mit dir besprechen. Diese Schule ist keine normale Privatschule, dort sind Kinder von angesehenen Familien. Aber wenn du am Montag mit deinem Fahrer dort vorfährst werden die dich auf Anhieb mögen. Und was deine beste Freundin angeht, bald werden wir sie gemeinsam treffen. Du darfst ihr nichts von alle dem erzählen, keine Einzelheiten. Du kannst ihr sagen das du jetzt ein neues Leben hast und so. Ich habe dir schon ein Facebook Profil erstellt, die Computer hier sind gesichert und so wirst du mit ihr in Kontakt bleiben können.< Ich sage leise. >Ich kann das noch gar nicht so richtig glauben was gerade geschieht.< Max sieht zu mir. >Du wirst dich daran gewöhnen.< Dann sieht er auf die Uhr und sagt. >Wenn wir morgen einen Einkaufbummel machen wollen bringe ich dich wohl besser nach oben. Denn ich habe noch eine Überraschung für dich.< Was er wohl damit meint?
Als wir in meinem Zimmer ankommen meint er nur ich solle mich fertig machen um zu schlafen. Jetzt bin ich aber verwirrt, das war bestimmt nicht die Überraschung. Als ich dann fertig mit duschen bin und sehe was er mir für Sachen raus gelegt hat, kann ich mir denken was er vorhat. Dann höre ich ihn nach mir rufen. >Cathy komm schon, du brauchst doch keine Angst zu haben.< Und so gehe ich aus dem Bad und finde ihn auf meinem Bett vor. Er streckt mir die Hand hin und ich ergreife sie. Dann zieht er mich zu sich und küsst mich erst mal lange. Als Max wieder von mir ablässt blickt er in meine Augen. >Ich weiß du bist noch nicht bereit dazu, aber es gibt genug andere Dinge die ich mit dir tun kann.< Und dann macht er etwas womit ich nie gerechnet hätte, er kitzelt mich und so kommt es das wir kurze Zeit später über das Bett rollen und uns gegenseitig kitzeln. Und das macht wirklich Spaß. Auch wenn ich eigentlich keine Chance habe.

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Bild: Andrey, „calmness“
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Kapitel 2 - Teil 2
Ich beschwere mich lachend. >Das ist unfair, du bist viel stärker und ich bin verletzt.< Er blickt mich lächelnd an. >Aber daran kann ich nichts ändern. Und wie gesagt das mit den Verletzungen tut mir Leid.< Ich lache nochmal. >Ist ja schon gut, aber du könntest mich gewinnen lassen.< Er lacht laut auf und kitzelt mich wieder. >Von wegen, daran denke ich gar nicht.< So geht es noch eine Zeit lang weiter, bis ich ihm sage das ich nicht mehr kann. Er lässt sofort von mir ab.
Dann liege ich plötzlich unter ihm und spüre wie er mit seinen Knien meine Beine spreizt und sich dann gegen mich presst. Ich spüre durch seine Hose wie hart er ist und sehe zu ihm auf. Er lächelt und sagt. >Das machst du mit mir Kleines.< Und ehe ich mich versehe hat er sich mit mir umgedreht und ich knie über seine Hüften. Ich will aufstehen doch er packt meine Hüften und hält mich fest. >Keine Angst, wir müssen keinen Schritt weiter gehen als jetzt, aber spüre was du mit mir machen kannst. Komm küss mich Cathy.< Ich lasse mich darauf ein und beuge mich zu ihm nach unten und küsse ihn. Doch er übernimmt die Führung und legt mir eine Hand in den Nacken und dann versinke ich in einem wundervollen Zungenkuss. Als er dann wieder von mir ablässt lächelt er und zieht mir das Nachthemd aus. Er bewundert mich einen Moment und fängt an mich sanft zu berühren. Ich schließe die Augen und er streichelt mich weiter. Dann wandern seine Hände zu meinem Rücken und er öffnet meinen BH. Ich öffne die Augen und will ihm sagen das ich das so nicht will, doch als ich ihn ansehen und er mir ein wunderschönes Lächeln schenkt kann ich ihn nur noch gewähren lassen. Und so streift er mir den BH von den Schultern und wirft ihn neben das Bett. Dann berührt er mich sanft und seine Hände wandern wieder zu meinen Hüften. Er hält mich fest und bewegt sich dann unter mir. Mir kommt das ganze total komisch vor da er ja noch angezogen ist, doch ich spüre wie mein Körper reagiert. Er scheint er auch zu bemerken, denn er sieht mich an. >Schön das es dir gefällt. Wenn du magst kannst du mir mein Shirt ausziehen.< Er lässt mich los und ich ziehe es ihm aus. Als ich ihn dann ansehe bin ich überwältigt. Überall Muskeln und so berühre ich ihn. Ich streichle über seinen Oberkörper und ich bekomme einfach nicht genug davon. Max lacht und sagt nach einer Weile. >Jetzt bin ich aber wieder dran.< Und so dreht er sich mit mir noch mal um und ich liege wieder unter ihm. Und dann küsst er mich kurz bevor er seinen Mund auf meine Brüste senkt und ich fange leise an zu stöhnen. Es ist einfach nur so schön, was er da mit mir macht. Max fängt an seine Hüften immer wieder gegen mich zu bewegen und ich spüre das ich immer feuchter werde. Dann wandet seine Hand zwischen meine Beine und er lächelt. >Jetzt bist du bereit für das was ich vorhabe.< Er streichelt mich dort und schiebt meine Unterhose beiseite. Als er mich berührt stöhne ich auf. Er lacht und ich spüre ein kurzes ziehen. Sein Finger ist ein Stück in mir. Ich sage. >Max warte, ich...das hat noch nie jemand bei mir gemacht.< Er beruhigt mich. >Ich weiß, genieße es einfach nur.< Er zieht ihn wieder zurück und streichelt mich erst mal eine Weile. Dann schiebt er seinen Finger wieder ein wenig in mich, ich stöhne nochmal auf. Max beugt seine Kopf zu mir und küsst mich lange während er langsam anfängt seinen Finger in mir zu bewegen. Es fühlt sich so schön an. Er beginnt ihn raus zuziehen und ihn wieder in mich zu schieben, während er wieder mit dem Mund meine Brüste verwöhnt. Das zu spüren ist so unglaublich schön. Und er wiederholt es immer schneller. Doch dann wird es mir zu viel und ich sage. >Max stopp.< Er hält inne und sieht mich an. >Sicher?< Ich nicke und er zieht seinen Finger aus mir zurück. Dann legt er sich neben mich und zieht mich in seine Arme. >Schlaf jetzt Cathy, ich bleibe bei dir.< Und schon sinke ich in den Schlaf.
Mitten in der Nacht wache ich wieder aus einem Alptraum auf. Max liegt noch neben mir und er scheint zu schlafen. Ich strecke meine Hand nach ihm aus und er fragt. >Wieder schlecht geträumt?< Er hat wohl doch nicht geschlafen. Ich sage leise. >Ja habe ich, könntest du mir....< Max streichelt mir über die Wange. >Ein Schlafmittel ist heute nicht nötig, Kleines.< Ich spüre wie seine Hand unter die Bettdecke wandert und er mich dann zwischen den Beinen berührt. Ich versuche mich wegzudrehen doch er hindert mich daran. >Komm schon, ich bin genauso sanft wie vorhin.< Dann streichelt er mich sanft, doch so richtig feucht werde ich nicht. Er beugt sich über mich und küsst mich. Max flüstert mir leise ins Ohr. >Entspanne dich, Kleines. Es zieht jetzt kurz unangenehm, doch das vergeht ganz schnell wieder.< Und schon spüre ich seinen Finger in mich eindringen, ich zucke kurz zusammen und wende den Kopf ab. Ich strecke meine Hand zu seiner aus und versuche ihn aufzuhalten. Max sagt beruhigend. >Schhhht ganz ruhig, lass es einfach geschehen.< Und so lasse ich ihn und kurz darauf wird es auch angenehmer und ich entspanne mich. Nach einer Weile stöhne ich leise auf und er stößt seinen Finger immer wieder sanft in mich. Als ich ihn stoppe hört er direkt auf und zieht mich wieder in seine Arme. >So und jetzt schlafe wieder ein.< Ich schließe die Augen und schlafe wirklich direkt ein.

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Kapitel 2 - Teil 3
Es ist hell draußen als ich wieder aufwache und Max schaut mich an. Ich frage mich ob er überhaupt geschlafen hat. >Guten Morgen, Kleines.< Ich lächle ihn an. >Morgen.< Er streckt seine Hand aus und streichelt mir über die Wange. >Tut mir Leid wegen heute Nacht. Das nächste Mal habe ich Gleitgel zur Hand. Ich hätte daran denken sollen das du dich nicht so schnell entspannen kannst.< Ich sage. >So schlimm war es gar nicht und es hat mir gefallen.< Er küsst mich und sagt dann. >Mach dich fertig, ich bin unten in der Küche.< Ich befolge seine Anweisung und gehe ins Bad. Als ich dort neue Klamotten vorfinde bin ich erstaunt. Die Sachen sind sehr hübsch, aber auch teuer, das kann ich erkennen. Ich ziehe mich an und gehe dann zu ihm nach unten. Als ich die Küche betrete küsst er mich kurz und reicht mir dann ein Handy. >Das habe ich für dich kommen lassen, es ist verschlüsselt und hat einen eingebauten Peilsender. Ich möchte das du es jederzeit bei dir trägst. Meine Nummer hat die Kurzwahl 1. Gib mir bitte dein altes Handy!< Ich reiche es ihm und er nimmt die Sim-Karte raus. Ich sage, als mir klar wird was er vor hat. >Max meine Nummern, ich...< Er unterbricht mich. >Sorry Cathy, nichts mehr aus deinem alten Leben.< Und so bricht er die Karte in der Mitte durch. Ich weiß erst nicht was ich denken soll, das geht so schnell. Max zieht mich in seine Arme. >Kleines ich weiß es ist nicht leicht, aber es geht nur auf diesem Weg. Aber du schaffst das, ganz sicher.< Ich sehe lächelnd zu ihm auf. Er senkt seinen Kopf und küsst mich ganz sanft.
Wir frühstücken zusammen und machen uns dann auf den Weg in die Stadt. Nachdem wir stundenlang durch die Stadt gebummelt sind und er mir Unmengen von Dingen gekauft hat - nach einer Weile habe ich aufgegeben mich darüber zu beschweren, dass er mir alles kauft, er hat nur gelächelt und gesagt er würde es gerne bezahlen - halten wir an einem Bürogebäude an. Max geht mit mir nach drinnen und sagt dann zu mir. >Wir holen nur gerade eine Laptop für dich ab.< Max geht zum Empfang und redet mit der Frau. Sie reicht ihm ein Paket und schon sind wir wieder weg. Im Auto sagt er dann zu mir. >Morgen werde ich dir beibringen wie man kämpft. Wenn du bei mir wohnst solltest du dich zu verteidigen wissen.< Ich sage. >Ja ok.<
Als wir dann wieder bei ihm sind, in meinem neuen zuhause sagt er zu mir. >Ich möchte dir etwas anbieten. Wenn du magst bilde ich dich aus.< Ich weiß nicht was ich davon halten soll. >Max ich weiß nicht...ich denke nicht das ich dafür gemacht bin.< Er zieht mich in seine Arme und sagt. >Denk einfach mal in Ruhe darüber nach und glaub mir du wärst gut, ganz sicher.< Er beugt sich zu mir nach unten und gibt mir einen zärtlichen Kuss. >Kommst du mit nach oben?< Ich sage zu ihm. >Ja ich komme mit.< Und so nimmt er mich bei der Hand und führt mich in ein anderes Schlafzimmer. >Das ist mein Schlafzimmer und ich dachte mir wie vertreiben uns eine wenig den Nachmittag hier oben.< Er zieht mich zum Bett und ich setze mich darauf. Er kniet sich vor mich und fängt an mich auszuziehen. Zuerst die Schuhe, und dann mein Oberteil. Als er mir dann die Hose von den Beinen zieht sage ich. >Max bitte nicht so schnell.< Er zieht sie mir ganz aus und richtet sich auf. >Keine Sorge, ich mache langsam.< Dann setzt sich zu mir und legt mir die Hand an die Wange. Er zieht mich zu sich und küsst mich lange und dann wird der Kuss immer leidenschaftlicher. Als er mich dann loslässt sage ich. >Ich werde nicht mit dir schlafen, ich bin noch nicht so weit.< Er lächelt und drückt mich dann in die Kissen. >Das musst du auch noch nicht.< Er zieht sich sein Shirt aus und legt sich dann neben mich. Er streichelt mich überall und zieht mir dann wieder meinen BH aus. Als er dann anfängt meine Brüste zu streicheln und zu küssen stöhne ich immer wieder leise auf. Und dann wandert seine Hand zwischen meine Beine und er beginnt mich langsam zu streicheln. Als ich dann nach einer Weile feucht werde richtet er sich wieder auf und streift mir die Unterhose von den Beinen. Und dann spüre ich seinen Finger ganz sanft in mich eindringen. Ich stöhne auf und er beugt sich über mich und küsst mich. Dann zieht er seinen Finger zurück und steht auf. Ich frage mich was er vorhat. Er zieht mich an die Bettkante und kniet sich dann zwischen meine Beine. Jetzt weiß ich was er vorhat, ich sage. >Max das hat noch nie jemand mit mir gemacht.< Er sieht zu mir und lächelt. >Schließe die Augen und vertraue mir, es wird dir gefallen.< Und ich schließe wirklich meine Augen und spüre dann seine Lippen an meinem Eingang. Ich zucke zusammen doch er legt mir die Hände an die Hüften und hält mich ruhig. Und dann werde ich von wundervollen Gefühlen überwältigt. Er leckt mich und dringt immer wieder mit seiner Zunge in mich ein. Dann spüre ich wieder seine Finger und schon hat er ihn in mich geschoben und bewegt ihn immer schneller in mir. Mein stöhnen wird immer lauter. Als er dann noch anfängt mich gleichzeitig mit der Zuge zu verwöhnen schreie ich leise auf. Und dann spüre ich einen weiteren Finger in mich eindringen. Max fragt. >Ist das angenehm?< Ich flüstere leise. >Ja, ist es.< Und dann bewegt er die Finger immer schneller rein und raus. Ich bin überwältigt von meinen Gefühlen. Dann kommt er wieder zu mir hoch und küsst mich während er die Finger immer wieder in mich stößt. Und dann fängt er wieder an, an meinen Brüsten zu lecken und zu knabbern. Als dann ein dritter Finger in mich eindringt und er die Bewegungen immer schneller wiederholt, schreie ich auf und verliere mich in dem Gefühl. Dann habe ich den ersten Orgasmus meines Lebens.

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Kapitel 2 - Teil 4
Als ich dann die Augen öffne und ihm in die Augen schaue lächelt er mich zärtlich an. Seine Finger sind noch in mir und als er sie leicht bewegt durchfährt mich ein zittern. Max fragt. >Und hat es dir gefallen?< Ich nicke. >Ja das hat es.< Dann fragt er. >Und du bist sicher das du noch nicht mit mir schlafen willst?< Da bin ich mir ganz und gar nicht mehr sicher. >Ich würde schon gern, aber auf der anderen Seite habe ich ein bisschen Angst davor.< Er streichelt mir sanft über die Wange. >Bei mir brauchst du keine Angst zu haben, ich werde so vorsichtig mit dir umgehen wie ich es schon die ganze Zeit tue. Also willst du?< Ich sehe zu ihm und sage. >Ja ich bin bereit dazu.< Max lächelt und fängt dann wieder an seine Finger in mir zu bewegen. Nach einer Weile zieht er sie dann aus mir zurück und steht kurz auf. Er sagt während er in den Nachttisch greift. >Dann rücke ein Stück hoch und lege dich gemütlich hin.< Ich tue es und er zieht sich ganz aus und kommt dann wieder zu mir. Max schiebt meine Beine auseinander und kniet sich dazwischen. Jetzt habe ich doch ein bisschen Angst, besonders wenn ich sehe wie groß er ist. Er sieht zu mir und sagt. >Ganz ruhig, es wird dir gefallen.< Dann zieht er sich ein Kondom über und legt sich auf mich. Zuerst spüre ich noch kurz seine Finger und dann wie er ganz sanft in mich eindringt. Immer ein wenig mehr. Es ist ein bisschen ungewohnt und so, aber es gefällt mir. Ich stöhne leise auf als er sich wieder zurückzieht und wieder in mich eindringt. Dann stützt er sich über mir ab und küsst mich. >Sag mir wenn es wehtut.< Er nimmt meine Handgelenke und hält sie neben meinem Kopf aufs Bett gedrückt fest. Wahrscheinlich um mich ruhig zuhalten. Dann stößt er sich mit einem leichten Ruck tiefer in mich und ich schreie leise auf als mich ein ziehender Schmerz durchfährt. Ich fange ganz leise an zu weinen als er sich tiefer in mich schiebt. Es drückt unangenehm und ist auch ein bisschen schmerzhaft. >Schhhh Kleines, es wird gleich besser.< Er lässt meine Hände los und wischt mir die Tränen weg. Max beugt sich zu mir und küsst mich. Ich habe nicht gedacht das es doch noch so wehtut, aber er ist sehr vorsichtig und sanft. Dann fängt er sanft an sich in mir zu bewegen und nach ein paar unangenehmen Stößen wird es wirklich besser. Ich stöhne leise auf, da ich diese Gefühl jetzt schön finde und er sagt. >Siehst du, schon wird es besser.< Ich sehe lächelnd zu ihm auf und er bewegt sich immer schneller in mir und stößt immer wieder in mich. Leise stöhne ich immer wieder auf und komme nach einer Weile. Während ich überwältigt davon bin kommt auch Max. Als wir uns wieder beruhigt haben zieht er sich langsam aus mir zurück, es tut ein wenig weh und ich bewege mich unter ihm. Max bemerkt das ich mich unwohl fühle und streicht mir sanft über die Wange. >Ruhig Kleines.< Ich halte still und da ist es vorbei, ich fühle mich verlassen und ein wenig wund. Er lässt das benutzte Kondom verschwinden und zieht mich dann in seine Arme und küsst mich zart. >Hat es dir gefallen, trotz der Schmerzen? Ich habe versucht es dir so angenehm wie möglich zu machen, aber ganz ohne Schmerzen geht es beim ersten Mal leider nicht.<
Ich sage. >Ja es war super schön, danke. Und so sehr wehgetan hat es nicht, danke das du so vorsichtig warst.< Max lächelt und küsst mich kurz. Dann steht er auf und ich frage. >Wohin gehst du?< Max sagt. >Schlaf ruhig, ich hole nur ein feuchtes Tuch für dich. Du blutest ein wenig, ich kümmere mich darum.< Ich nicke und schließe die Augen. Im Halbschlaf bekomme ich noch mit wie er mich zärtlich wäscht und mich dann zudeckt. Kurze Zeit später bin ich auch schon ganz eingeschlafen.

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Kapitel 3

Kapitel 3 - Teil 1
Ich werde von einem streicheln auf meiner Wange geweckt. Ich öffne die Augen und schaue in die wunderschönen Augen von Max. Ich sage. >Guten Morgen.< Er beugt sich zu mir und fragt. >Gut geschlafen?< Ich nicke und frage dann. >Ich habe nicht nur geträumt oder?< Er lacht auf und schüttelt den Kopf. >Nein das hast du nicht.< Ich lächle ihn an und sage. >Gut.< Dann steht er auf und sagt. >Ich habe dir ein Bad eingelassen und warte dann unten auf dich.< Ich sehe zu ihm. >Danke.< Und so stehe ich auf und gehe ins Bad während er das Zimmer verlässt. Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben, ich habe wirklich mit ihm geschlafen. Ok es hat am Anfang weh getan, aber dann war es richtig schön. Ich spüre auch jetzt noch ein leichtes ziehen in meinem Unterleib, aber es ist nicht schlimm.
Als ich unten in der Küche ankomme hat er mir schon ein leckere Frühstück gemacht. Ich lasse es mir schmecken und dann sagt er. >Ich habe dir ja versprochen dir heute das Kämpfen beizubringen.< Ich sehe zu ihm. >Stimmt, fangen wir gleich an?< Max nickt. >Ja das hatte ich vor. Und Johanna kommt später noch vorbei, sie will sich ein bisschen mit dir unterhalten, schließlich seid ihr ja schon seid drei Jahren Schwestern.< Ich sage. >Das kommt mir alles ein wenig komisch vor, aber auf der anderen Seite ist es auch schön.< Max reicht mir einen Umschlag. Ich öffne ihn und daraus fallen verschiedene Unterlagen auf denen der Namen Catherine Morgan zu finden ist und Bilder von mir. Ich kann eine Geburtsurkunde erkennen, ich werde dann wohl neuerdings meinen Geburtstag am neunten Juni feiern, also bin ich noch gar nicht achtzehn. Ich finde auch Adoptionspapiere, einen Reisepass, eine Ausweis, verschiedene Geldkarten und einiges mehr. Ich sehe erstaunt zu Max. Er lächelt. >Willkommen Catherine Morgan.< Ich sage. >Danke, aber woher kommt das Geld auf den neuen Konten?< Er sagt. >Von mir und Peter. Wir haben uns gedacht es freut dich.< Ich lächle. >Ja schon, aber das kann ich nicht annehmen.< Max zieht mich in seine Arme. >Doch kannst du, wir tun das gerne und wir haben mehr als genug. Also freue dich einfach darüber.< Ich sage. >Ok dann danke.< Er küsst mich und sagt. >Dann komm auf zum Training.< Und so führt er mich in den Keller in einen Trainingsraum und beginnt damit mich zu trainieren. Und es macht mir wirklich Spaß auch wenn er nicht gerade zimperlich mit mir umgeht. Allerdings passt er auf das ich meine linke Hand noch schone.
Am Nachmittag klingelt es an der Haustür und Max lässt Johanna rein. Sie umarmt mich und löchert mich direkt mit allen möglichen Fragen. Ich verstehe mich richtig gut mit ihr. Als sie mich dann fragt ob ich mit Max geschlafen habe bin ich erstaunt. Ich antworte. >Ja aber woher weißt du es?< Sie sagt. >Ich sehe es dir an. Ich freue mich für dich.< Wir unterhalten uns bis spät in den Abend als Johanna dann sagt das sie auch mal nach Hause möchte. Und so verabschieden wir uns und Johanna fährt heim. Dann sitze ich mit Max alleine im Wohnzimmer und frage. >Du hast gesagt du könntest mich ausbilden, worum geht es da genau?< Er sieht zu mir. >Wenn ich dich ausbilde, dann um ebenfalls für die Regierung zu arbeiten. Du wirst von mir eine Ausbildung zur Auftragskillerin erhalten wenn du das möchtest.< Ich sehe ihn erstaunt an. >Du meinst das ernst oder?< Max sagt. >Ja das tue ich, aber wie gesagt du hast Zeit dich zu entscheiden.< Ich lächle. >Ich denke darüber nach.<

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Kapitel 3 - Teil 2
Als wir später im Bett liegen drehe ich mich zu Max um. >Gestern Nacht hatte ich keine Alpträume.< Er lächelt und streichelt mir über die Wange. >Ich weiß, aber einen Tag lassen wir deinen Körper mit großen Sachen in Ruhe. Ich weiß dass du leichte Schmerzen hast.< Ich nicke. >Ja stimmt, es tut ein bisschen weh. Aber es ist wirklich nicht schlimm.< Max sagt. >Das ist schön.< Dann greift er zum Nachtisch und reicht mir eine Tube. >Wenn du magst verwöhne ich dich ein bisschen mit meinem Finger und Gleitgel.< Ich sage. >Ja das wäre schön.< Er schlägt die Decke zurück und zieht mir meine Unterhose aus. >Auf das kurze ziehen am Anfang bist du vorbereitet?< Ich nicke und er nimmt mir die Tube ab. Dann nimmt er ein wenig heraus und spreizt mit der anderen Hand meinen Beine. Er verteilt es ein wenig an meinem Eingang und zieht die Decke wieder über uns. Dann beugt er sich zu mir und küsst mich während er mich streichelt. Als ich mich dann nach einer Weile entspannt habe spüre ich wie er einen Finger in mich drückt. Ich zucke kurz zusammen und er hält inne und küsst mich einfach weiter. Dann bewegt er ihn in mir und es fühlt sich angenehm an. So verwöhnt er mich weiter bis ich ihm schlaftrunken sage das es genug ist. Er zieht seinen Finger zurück und ich schlafe augenblicklich in seinen Armen ein.
Am nächsten Morgen werde ich von sanften Küssen geweckt, ich öffne meine Augen und Max lächelt mich an. Ich lächle zurück und murmle ein guten Morgen. Dann löst er sich aus meinen Armen und sagt. >Ich muss heute weg, aber heute Abend bin ich wieder da. Schlaf noch ein bisschen.< Ich sage. >Ok bis heute Abend.< Er gibt mir noch eine Kuss und verlässt dann das Zimmer. Ich schlafe erst mal wieder ein und vertreibe mir dann später den Tag mit allen möglichen Dingen.
Ich sitze im Wohnzimmer als Max das Haus betritt, er kommt zu mir und begrüßt mich mit einem Kuss und lässt sich dann neben mich sinken. Dann fragt er. >Und wie war dein Tag?< Ich sage. >War ganz ok, habe mich ein bisschen hier umgesehen. Und bei dir, wo warst du unterwegs?< Er sieht zu mir. >Ich war noch in der Schule bei Peter und ich habe mich schon mal nach einem Fahrer für dich umgesehen. So in einer Stunde kommt einer vorbei um sich vorzustellen, er hat schon für Peter gearbeitet und er war sehr zufrieden mit ihm.< Ich nicke. >Dann bin ich ja mal gespannt, hoffentlich ist er nett zu mir.< Max sagt lachend. >Cathy wenn er das nicht ist, ist er schneller wieder gefeuert als er gucken kann. Übrigens wird er auch dein Bodyguard sein, für den Anfang ist es sinnvoll dir jemanden zur Seite zu stellen.< Ich sehe zu ihm. >Kann ich verstehen. Aber ich wollte dich noch fragen wann wir uns mit Sarah treffen. Sie macht sich bestimmt schon Sorgen um mich, ich kann ihr ja keine sms mehr schreiben.< Max sagt verständnisvoll. >Ich werde schauen das ich für Übermorgen Nachmittag etwas organisiert bekomme. Einverstanden?< Ich freue mich darüber. >Ja bin ich.< Ich gehe mit Max in die Küche und wir essen zusammen zu Abend.
Als es dann später klingelt geht Max zur Tür und begrüßt jemanden, wir wohl dann der Fahrer sein den er für mich gesucht hat. Die beiden betreten die Küche und Max sagt zu ihm. >Das ist Catherine Morgan. Cathy das ist Thomas er wird dir ab heute nicht mehr von der Seite weichen. Außer du bist hier zuhause oder in der Schule.< Ich gebe ihm die Hand und er begrüßt mich. >Schön dich kennenzulernen Catherine.< Ich lächle. >Das finde ich auch, aber nenne mich ruhig Cathy.< Er nickt und Max sagt dann. >Ich lasse euch dann mal alleine, ich habe noch zu tun.< Und somit ist er auch schon aus der Küche verschwunden und ich unterhalte mich ein wenig mit Thomas. Er erzählt mir wie er zu dem Job gekommen ist und ich erzähle ihm ein wenig von meiner Familie, von meiner neuen Familie. Nach einiger Zeit verabschiedet er sich auch schon wieder und sagt mir noch das er am nächsten Montag pünktlich zum Dienst erscheinen wird. Als er weg ist kommt Max wieder zu mir. >So wie es scheint versteht ihr euch ganz gut, da habe ich ja den Richtigen rausgesucht.< Ich lächle ihn an. >Ja hast du, er ist sehr nett.< Und so machen wir uns auf den Weg nach oben. Ich verschwinde im Bad und mache mich fertig. Als ich aus dem Bad komme sitzt Max auf meinem Bett. Er schlägt die Decke zurück und sagt. >Dann komm her, Zeit zu schlafen.< Ich mache es mir im Bett gemütlich und Max legt sich zu mir. Er zieht mich in seine Arme und sagt. >Schlaf schön, Kleines.< Ich sage. >Du auch.< Und dann bin ich auch schon eingeschlafen.

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Kapitel 3 - Teil 3
Am nächsten Morgen wache ich alleine im Bett auf. Ich sehe auf den Nachtisch und da liegt ein Zettel. Er ist von Max. Er hat geschrieben das er im Büro ist wenn ich ihn suche. Ich drehe mich wieder um und schlafe noch eine Runde. Später als ich gerade aus dem Bad komme, betritt Max mein Zimmer. >Und Hunger auf Frühstück?< Ich lächle. >Ja und wie.< Und so gehen wir beide nach unten in die Küche und lassen uns ein Frühstück schmecken. Max räumt den Tisch ab und
setzt sich dann wieder zu mir und sagt. >Ich habe etwas wegen Sarah erreicht. Unter dem Vorwand sie in der Privatschule von Peter aufzunehmen wird sie morgen Nachmittag dort zum Gespräch erscheinen. So haben wir Gelegenheit ihr alles in Ruhe zu erklären.<
Ich sehe zu ihm. >Super, danke dafür.<
Max lächelt mich an und sagt. >Gerne. Aber bevor ich es vergesse, ich wollte mir nochmal deine Hand ansehen. Tut es noch weh?<
Ich sehe zu ihm. >Nur noch ein kleines bisschen.<
Er lächelt und steht dann auf um den Verbandskasten zu holen. >Dann zeig mal her.< Ich strecke ihm die Hand hin und er wickelt vorsichtig den Verband ab. >Sieht doch schon super aus. Ich werde dir jetzt die Fäden ziehen.<
Ich werfe einen Blick auf meine Hand und wirklich, die Verletzung sieht gar nicht mehr so schlimm aus und nur noch eine schwarze Naht und eine dünner roter Strich ist zu erkennen. Er nimmt einen Schere und einen Pinzette aus dem Kasten und zieht mir dann die Fäden. Es zieht nur ein bisschen. Dann streicht er mir eine Salbe darüber. Ich wende mich an Max und frage. >Woher kannst du das so gut?<
Er lächelt mich an. >Gehörte zu meiner Ausbildung, auch Wunden richtig zu versorgen habe ich dort gelernt.<
Jetzt werde ich aber neugierig. Während er mir die Wunde neu verbindet stelle ich ihm die Frage die mich am meisten interessiert. >Wie bist du eigentlich zu dem Job gekommen?<
Max sieht mich an. >Das ist eine lange Geschichte. Aber kurz gesagt, ich bin eines Tages bei Peter in die Schule eingebrochen, er fand es nicht so berauschend, allerdings hat ihn erstaunt das ich es geschafft habe und so hat er mir ein anderes Leben angeboten. Er war mein Mentor. Peter leitet diese Schule im Auftrag der Regierung.<
Mir fällt auf das ich fast gar nichts über ihn weiß und er fast alles über mich. Er ist fertig mit dem Verband und ich ziehe meine Hand zurück. >Wer sind deine Eltern und wo wurdest du geboren?<
Er lächelt mich an. >Jetzt willst du es aber wissen. Aber so aufregend ist die Geschichte nicht. Geboren bin ich hier in Hannover. Meine Mutter zog mich alleine auf, mein Vater verließ sie für eine andere Frau, da war ich gerade mal vier Jahre alt. Wir hatten schon immer nur wenig Geld und jetzt musste meine Mutter den ganzen Tag arbeiten gehen. Ich war auf einer Schule wo es zählte gute Klamotten zu tragen und sich zu behaupten. Also fing ich an Dinge zu stehlen und einzubrechen und ich merkte das ich sehr gut darin war, kein einziges Mal wurde ich erwischt. Recht bald war ich angesehen in der Schule. Und die Idee bei Peter einzubrechen kam mir damals ganz spontan. Ich hörte von diese gut geschützten Eliteschule und wollte testen ob ich es schaffe auch da einzubrechen und ich habe es geschafft.<
Wie gut er wohl ist, ich kann mir denken das bei einer Schule die unter der Leitung der Regierung steht die Sicherheitsmaßnahmen sehr hoch sein müssen. >Wie gut bist du im Einbrechen?<
Max lächelt mich an. >Richtig gut. Es gibt nur sehr wenige Gebäude in die ich nicht einbrechen kann und mit der richtigen Vorbereitung sind die auch nicht mehr vor mir sicher. Ich kenne nur eine Person die fast so gut ist wie ich und das ist mein bester Freund Jonas. Na ja, wir haben auch zusammen trainiert.< Und dann wird er plötzlich nachdenklich.
Ich sehe zu ihm und frage. >Und wo ist er im Moment?<
Max sagt. >Er hat gerade einen Auftrag zu erledigen, das wird wohl noch einige Zeit dauern.<
Jetzt wird mir klar was ihn bedrückt. >Du vermisst ihn, oder?<
Max sieht lächelnd zu mir. >Ja das tue ich. Ich habe ihn bei Peter kennen gelernt, wir wurden in einer Klasse ausgebildet. Wir haben in der Zeit alles gemeinsam gemacht, wir waren die Klassenbesten. Und unsere Freundschaft besteht bis heute.< Das kann ich mir gut vorstellen, zwei Jungs die von keinem mehr aufzuhalten waren.

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